Frohe Ostern oder die sechs Ostereier in der Zahl: 1 Mio.

Was bedeutet eigentlich eine Million Umsatz?
Vorweg: Es ist eine magische Zahl!
1.000.000€ oder auch 1 Mio€
Es sind aber auch 6 Ostereier (siehe Bild).

Die VC-Kollegen, ob die Putzfee, die Techniker beim Kunden, die Projektmanager in den Aufgaben vor Ort oder ein PC wurde von einem Firmenkunden Firma benötigt. Alles was wir dafür in Rechnung stellen durften: „Umsatz“.

Was es noch bedeutet? Personalkosten, Benzin für den Fuhrpark, Hotelkosten, Rückstellungen und jede Menge Steuern! Es bedeutet Risiko, Mitarbeiter werden krank, Geräte gehen kaputt. Kunden zahlen Rechnungen zu spät usw.
Auch für schlechte Monate sollten wir uns was zurücklegen.
Es zeigt: „Vor dem Projekt ist nach dem Projekt!“ und „Nach dem Projekt ist vor dem Projekt!“.
Aber die Million zeigt auch: „Immer mehr wiederkehrende Einnahmen!“ – bedeutet weniger Risiko.

Wir werden die Umsatzmillion im Kalenderjahr 2018 erstmals erreichen!
6 Jahre nach der Gründung. Wir belassen jeden Gewinn bisher im Unternehmen, auch dieses Jahr.
Für sichere Arbeitsplätze und Kundenzufriedenheit!

Dem VC-Team sei Dank! Frohe Ostern!

Ihr/Euer
Hagen Wolfstetter

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Die drei, vier… Phasen (m)eines Unternehmens.

Die drei, vier… Phasen (m)eines Unternehmens.

EINS
Am Anfang ist die Idee, die Vision, vielleicht der Plan.
Wie taufen wir das Ding? Die Firma wird angemeldet, es muss ein Logo her.
Alles kostet nur Geld, Zeit, viele Nerven, aber man fühlt sich frei als Unternehmer.
Kein Kunde hat bisher auf uns gewartet, dennoch finden wir gehör!
Die Banken und Geschäftspartner, Freunde: „Wir glauben an dich! Wenn du nicht, wer dann?“
Bis auf den Hausarzt: „Was hat sich in ihrem Leben geändert? Ihr Blutdruck ist plötzlich viel zu hoch.

ZWEI
Die ersten Jahre sind geprägt gewesen von: Telefonieren, telefonieren und Interessenten besuchen. Mit zunehmender Anzahl der Kunden, kommen erste Kolleginnen, Kollegen.
Die angenehme Freiheit als Unternehmer, man zahlt sie mit der einen oder anderen schlaflosen Nacht. Weil man mehr Steuern zahlt, als gedacht. Oder ein Netzwerktreiber eine komplette Kundeninstallation gefährdet.
Aber insgesamt der Trend ist erfreulich und verspricht viel. Es macht viel Freude!
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“

DREI
Die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen ist gewachsen, die Anzahl der Kunden ebenso. Die Anzahl der Belobigungen unserer Kunden hoch, die Reklamationen, landen weiter beim Unternehmer. Die Zeiten von Monaten mit einem negativen Ergebnis lange her. Man hat sich wohl dauerhaft etabliert.
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“
VIER
Der Meetingraum wird größer, man plant ein interaktives Flipchart. Die Räume sollen (mal wieder) erweitert werden. Diesmal nur ohne Umzug. Die erste Umsatz-Million steht erstmals unmittelbar vor der Tür.
Und es geht in einem Unternehmen irgendwann auch immer um den Nachfolger. Ob der eigene oder der von Kollegen. Einer unserer Kollegen will in 24 Monaten in Rente! Aber auch insgesamt, ich bin mit meinem 50. und meinem Titel Opa, ja auch in der Pflicht darüber irgendwann nachzudenken.
Lässt man die Jungend ran? Macht man einen Exit? Oder macht man es einfach aus Spaß und Freude am Job bis man umfällt?
Ich kenne einen sehr erfolgreichen Unternehmer, der will mit 70 noch arbeiten. Warum auch nicht, wenn es (meist) Spaß macht. Ich habe von erfolgreichen Unternehmern gehört, die haben mit 65 erst angefangen!
Aber jetzt lassen wir es erstmal laufen. Kolleginnen und Kollegen wissen was unsere Kunden brauchen und machen einen tollen Job!
Die eine oder andere Konferenz besuchen wir, schon entspannender als die Kaltakquise am Anfang!
Berlin, München, Basel, Miami, doch das ist oft angenehm!
Ich glaube diese Phase ist die Beste.
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“

FÜNF
Ich werde irgendwann berichten, oder mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin.
Mal gespannt, was der Hausarzt dann dazu sagt.

 

So genug mit dem Einblick in meine Erlebnisse und Gedanken als Unternehmer
Euer
Hagen

Danke – Thanks

Gedanken zu 50 Jahren: Hagen 19.02.2018
Danke für alle Glückwünsche, egal über welchen Kanal und egal ob vorher oder nachher.
Ich liebe das Leben, besonders wenn ihr an mich denkt!
Wenn wir gerade beim Denken sind, einige Gedanken:
Das ich meine Frau getroffen habe und wir dieses Jahr schon 25 Jahre verheiratet sind, ein Traum!
Es fühlt sich gut an Opa zu sein, das Holz für das Baumhaus steht bereit.
Mein Mopped begleitet mich jetzt auch schon 25 Jahre, und Spaß macht es immer noch.
Ich vermisse einige besondere Menschen die vor mir gehen mussten.

Was wird in 50 Jahren sein? 19.02.2068
Die Kriege sind beendet und wir haben die Kurve doch noch bekommen.
VC ist ein Weltkonzern geworden, aus einem Baby wurde eine Familie.
Gelähmte können wieder laufen. Die Überbevölkerung ist dank guter Bildung im Griff.
Wir haben einen entfernten Planeten entdeckt und erste Menschen besiedeln diesen friedlich.
Beteigeuze erstrahlt als Supernova neben dem Mond unseren Nachthimmel auf der Erde.
Wie David Passig es vorhergesagt hat, war ich das erste mal in der Stadt unter dem Meer.
Und ich, packe meinen Koffer für meine letzte Reise.

Euer Querdenker
Hagen

 

(M)ein Blick auf (m)ein Unternehmens-Baby.

(M)ein Blick auf (m)ein Unternehmens-Baby.

Ich bekomme immer wieder Anregungen und Fragen, oder frage mich auch selbst manchesmal…
Einige Antworten gibt es heute an meinem letzten Tag als „U50“.

Warum VC anders ist?
Unsere Webseite und unser Logo sind dezent anders, denn Inhalte und Mehrwerte sind uns wichtiger als Farben. Weniger ist mehr!
Wir sind die „Blogger“ Generation, nicht die perfektes Marketingmenschen, wie es alle anderen besser können.

Was sind die VC-Multiples?

Unser Service-Mix mit dem Fokus wiederkehrender Einnahmen:
Langfristige Verträge mit unseren Kunden. Wiederkehrende Einnahmen sind für VC als Unternehmen, seine Mitarbeiter und die Nerven gut. Noch besser für die geschätzten Kunden, Langfristigkeit bringt Planungssicherheit und Beständigkeit.

-Investitionen in die Zukunft:
Mit der Entwicklung der ersten APPs gehen wir einen kleinen Schritt hin zu einem eigenen Produkt.
Mit unserer eigenen Datenschutzseite haben wir ebenso ein erstes Produkt umgesetzt. Mit jedem Kunden für den wir nun den externen Datenschutzbeauftragten stellen, ein Schritt mehr Richtung „VC ist ein Wirtschaftsmotor“.

-Weiterbildung:
Wir schulen unsere Mitarbeiter in zwei Bereichen. Einmal in Nischen z.B. im Thema b2 und b7, aber auch in langfristigen Zukunftsthemen wie Datenschutz. Und in wichtigen Themen, wie Ersthelfer…

-Compliance & more:
Arbeitssicherheit, Datenschutz. Wir investieren auch hier. Senden Mitarbeiter auf Ausbildung, setzen Maßnahmen korrekt um. Nehmen es ernst.

-Internationalisierung:
Nach nun rund 6 Jahren starten wir sanft den Aufbruch in andere Märkte. Risikominimierung für die Zukunft, bedeutet Investitionen im Heute.

Der Amazon Gründer Jeff Bezos hat es einmal so gesagt: „Am gefährlichsten ist es, sich nicht von den anderen zu unterscheiden“. VC unterscheidet sich und ist kein Unternehmen wir ein anderes.

In diesem Sinne, die Segel bleiben oben!

Ihr/Euer
Hagen Wolfstetter

Meine Vorbilder: Theo Stripp

Meine Vorbilder: Theo Stripp

Es war in meinen jungen Jahren. Ein Interview bei Theo Stripp und am nächsten Tag konnte ich bei M+S anfangen. 2 Wochen dort im Innendienst, durfte ich in den IT-Außendienst, damals „TA“ genannt.
Als ich nach zwei Jahren mit schlechtem Gewissen zu ihm kam, um ihn zu fragen ob ich bei einem Kunden anfangen dürfte sagte er: „Hab ich schon alles geregelt, du gehst zum Kunden und er kauft die nächsten 2 Jahre garantiert bei uns ein“. Ich solle kein schlechtes Gewissen haben!
Noch 15 Jahre später, wenn ich Theo Stripp z.B. auf der Cebit traf, nahm er mich beiseite und wir unterhielten uns, als ob er Zeit ohne Ende hätte.
Was lernte ich daraus?
Auch die wichtigsten Menschen, uns später war der Laden einer der Größten im IT-Umfeld nehmen sich für das Zeit was sie wollen!
Und er nahm sich die Zeit für mich.
Danke Theo Stripp

Mein(e) größter(n) Fehler als Unternehmer!

Mein größter Fehler als Unternehmer!Fehler Hagen

Über seine Fehler zu sprechen verlangt in der Tat Mut. Ich tue es.
Auch wenn ich lieber über die Erfolge berichte…

 

Es war das Jahr 2014.
Um meinen Partner an Bord zu holen, trafen wir uns mehrfach. Wir kannten uns ja schon aus der Vergangenheit. Ich legte die Zahlen offen, wir schauten in die Planung…

Holger kam an Deck! Und wenige Wochen später hatten wir den ersten gemeinsamen Monatsabschluss. Und „ZACK-PENG-BUMM“ voll in die Fresse!
Minusalarm im Cashflow, also viel weniger auf dem Konto als geplant!

Bei genauerer Betrachtung fanden wir heraus, ich hatte in der geliebten Exceltabelle den Umsatz sozusagen doppelt genommen. Es war mir nur nie aufgefallen, da ich zuvor nie „soviel“ Umsatz gemacht hatten, im Gegenteil am Anfang war ja auch öfter mal ein geplantes Minus, und Planungen ja immer vom Istzustand abweichen. Dazu kam, ich hatte mir viele Monate kein Gehalt bezahlt, um die Firma wachsen zu lassen.

Wir standen und schauten wie gelähmt auf den Bildschirm, ich hatte echtes Bauchweh.
Gedanken:
„Wenn muss man eigentlich zum Insolvenzrichter?“,
„Gehen wir mit der Firma auch privat finanziell den Bach hinunter?“

Was wir taten? Heinz Josef Baum holten wir als Berater an Bord! Endlich mal ein besseres Planungstool, endlich mal auch in diesem Bereich einen Profi holen.

Und wir machten schnell auch unsere Aufgabenteilung noch besser…

Im Nachhinein war es gut was da passiert war. Denn wir haben investiert! Ordentlich geplant hätten wir das nie, niemals, garantiert nicht gemacht!
Aber auch dieser Invest trug Früchte, das sehen wir heute.

Und für alle Jungunternehmer unter uns:
Bitte nicht nachmachen! Tut weh!

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter
Geschäftsführer
ValueCluster.net GmbH

 

Mein(e) größter(n) Fehler als Unternehmer!

Mein größter Fehler als Unternehmer!

Über seine Fehler zu sprechen verlangt in der Tat Mut. Ich tue es.
Auch wenn ich lieber über die Erfolge berichte…

Der größte Fehler, der kommt anders mal. Jetzt kommt erst einmal der erste grobe Fehler.
Der erste fatale Fehler bisher als Unternehmer überhaupt!

Da muss ich ein wenig ausholen.
Also vorab, ich kann rechnen, ich kann sehr gut mit Excel umgehen, und ja ich kenne das Prinzip der Mehrwert-/Vorsteuer. Du bekommst die Steuer die du an deine Lieferanten bezahlst zurück und dafür zahlst du die Mehrwertsteuer auf deine Lieferungen und Leistungen sozusagen.

Jetzt stellen wir uns vor, es ist 2012 und du hast gerade eine Firma gegründet, warst beim Notar und irgendwann ist endlich diese GmbH endlich eingetragen.
Doch es kommen nicht genügend Aufträge!
Du strampelst hier und kümmerst dich dort. Und jeden Monat sitzt du einmal brav an deiner Exceltabelle und trägst deinen Umsatz etc. ein, bringst deine sehr überschaubaren Belege zum Steuerberater, von dem du dann ca. 2 Monate später deine Auswertungen bekommst.

Du planst daher aktuell in einem Scheiß-Excel-Sheet die Zukunft einer ganzen Firma!
Was passiert, wenn du auf einmal endlich Umsatz machst, aber in deiner Planung vergisst die Mehrwertsteuer irgendwann zu bezahlen, also in dem Plan? Bitte überlegen…

Zur gleichen Zeit: Endlich Umsatz und endlich was zu tun!!!

Aber zurück zur Frage. Was passiert, also in Bezug auf die Exceltabelle?
NIX. Die doofe Tabelle ist sehr geduldig, die gibt kein Widerwort! Da fehlt das Zahlen der Mehrwertsteuer.
Ergo, du stehst verdammt gut da! Du kannst investieren, du hast es geschafft!
Die erste Kollegin kann kommen, endlich!
Und wie ein Schlag mit einer steinernen Hand bekommst du eins auf die Fresse! WUMMS!
Denn, eines nahen Tages ist dein Konto nahezu leergefegt, vom Finanzamt!

Also nicht du, sondern ich…
Nur weil ich zu blöd war das in diese Drecks-Tabelle einzutragen! Ja, so blöd war ich.
Auf einmal fehlten 14.000 Euro, wegen Blödheit oder Überarbeitung. Ist ja auch egal, aber die fehlten!
Was hab ich gemacht? Ja ich habe einfach geweint, einen Abend und einen Morgen, ich dachte das ist das Ende, nicht nur für die GmbH! Sorry aber so war es halt!
Und dann?
Meine Mutter sagt immer: „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!“
Also Ärmel hoch und heiter ging es weiter.

Im Nachhinein war es natürlich das Beste was VC hat passieren können. Denn wir haben investiert! Ordentlich geplant hätten wir das nie, niemals, garantiert nicht gemacht!
Aber der Invest trug Früchte, das sehen wir heute.

Und für alle Jungunternehmer unter uns:
Bitte nicht nachmachen! Tut weh!

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter
Geschäftsführer
ValueCluster.net GmbH