Was verkaufe ich unseren Firmenkunden eigentlich? Teil 1

Ich werde manchmal gefragt, was wir bei Te-Mo, meinem Arbeitgeber, in meinem Bereich so für unsere Firmen-Kunden machen.

Ich fang mal an und werde ab und zu was dazu schreiben:

Wir sind zum Beispiel für Firmen der Administrator.
Installieren PCs, tauschen Betriebsysteme auf Servern, kümmern uns um die Firewall.
Schauen das der Virenscanner aktuell ist und das die IT-Sicherheit auf dem Level ist, den man möchte.
Kümmern uns um Schnittstellen z.B. hin zum Kunden oder Lieferanten.

Also alles was so im Bereich Wald- und Wiesen-EDV so anfällt in den Firmen.
Nein im Ernst: Alles was es braucht, damit die IT (Computer/Server/Internet etc.) halt anständig laufen in den Unternehmen…

Viele Grüße
Hagen

Wie Digitalisierung wirklich funktioniert?!

Computerraum Grundschule 2004

a) In dem wir Chancengleichheit schaffen und allen Kindern die gleichen Voraussetzungen bieten.
b) Wenn Betriebe es angehen, statt darauf zu warten, dass ein Wunder passiert.
c) Wir in Berlin endlich qualifizierte Digitalisierer, statt Herrn Seehofer sitzen haben.

Als wir 2004 an einer Grundschule einen Computerraum aus dem Boden stampften (Danke CH), kämpften wir und fanden zu wenig Unterstützung. Aber trotz zu wenig Unterstützer, gab es welche! Und schaue ich heute was aus den jungen Menschen geworden ist, denen wir den Raum zur Verfügung stellten, kann es sein das dieser Computerraum ein wirklich wichtiger Schritt war.

Deutschland braucht mehr Digitalisierung an den Schulen. Jeder Schüler sollte mal ein Programm geschrieben haben oder einen Roboter bewegt. Am Ende muss und soll nicht jeder Programmierer werden, aber die Chance muss da sein!

Firmen, holt euch einen Digitalisierungsberater! Nicht einmal, nein jeden Monat mal eins – zwei Tage.

Eine gute Woche!

Gruß aus dem schönen Odenwald
Hagen Wolfstetter

Eine Geschichte die mir der Schelle-Karl erzählte

Schelle-Karl im Dienst. Jahr das Bildes leider unbekannt Abfotografiert im Bahnhof in Wörth am Main

Der Amtsbote Karl Wolfstetter genannt „Schelle-Karl“, fuhr mit dem Dienstfahrrad nach Obernburg um dort Lebensmittelmarken für die Wörther Bürger zu holen.
Es muss wohl um 1945 gewesen sein.

Auf dem Rückweg passiert etwas schlimmes, es herrschte starker Wind.
Und plötzlich passierte, was passieren musste:
Die Marken fielen vom Rad und wurden vom Winde verweht.

Schelle-Karl, mein Opa bekam Angst.
Genau in diesem Moment kamen Panzer und Jeeps der Amerikaner!
Doch was passierte, die Amerikaner stoppten die Kolone.
Die „G. I.“ sammelten die Marken mit meinem damals noch jungen Opa auf.

Es ging keine verloren!
So konnte der Dienstbote seinen Dienst erfolgreich in Wörth am Main beenden.

So hat er mir die Geschichte vor vielen Jahren erzählt.
Ich hoffe ich habe mir es richtig gemerkt.

Liebe Grüße euer
Hagen Wolfstetter

P.S.: Das Bild hat es nie in Farbe gegeben, es ist Dank Deeplearning bunt geworden
(Dank an https://demos.algorithmia.com/colorize-photos)

Der echte Schelle-Karl war kein Nachtwächter

Schelle-Karl (Karl Wolfstetter), links der kleine Knirps bin ich (Hagen Wolfstetter)

Hallo und guten Tag, eben mal das Wort zum Freitag:

Der echte Schellekarl war früher Schiffer.
Bei der Stadt Wörth am Main war er dann Amtsbote. Der echte Schelle-Karl war kein Nachtwächter,
Es gab noch kein Amtsblatt, daher nahm er die Schelle und fuhr mit dem Dienstrad von Kreuzung zu Kreuzung und verkündete Neuigkeiten!
Er kassierte Gebühren für die Stadt, bei den Bürgern.
Und um Weihnachten kam er oft angeheitert, weil ihn die Menschen in die Häuser winkten, um mit ihm einen Schnaps oder ein Bier zu trinken.

Die Vermutung das der Schelle-Karl ein Nachtwächter war, kam erst später, als er bei dem einen oder anderen Event in Wörth nachgespielt wurde.

Rechts im Bild (schätze mal so 1973 entstanden)
der Schelle-Karl (Karl Wolfstetter), links der kleine Knirps bin ich (Hagen Wolfstetter).

Mancher sagt zu mir „Schelle-Karl“ und das gefällt mir, mein Opa war immer für mich da!

In diesem Sinne viele Grüße und schon jetzt ein schönes Wochenende.
Hagen

EDV > IT > KI = Ein Standpunkt

Warum es in 10 Jahren keine IT mehr geben wird?
Jedes ERP System wird, wenn es dies nicht schon tut in 10 Jahren KI Elemente besitzen.
Jede CloudAnwendung ebenso, es wird kaum eine größere Anwendung geben, die KI nicht beinhaltet!
Ja bei vielen KI Elementen wird es nicht die KI im wissenschaftlichen Sinne sein, aber den Anwendern und der Wirtschaft wird es helfen.
Aus EDV wurde IT, aus IT wird KI, da bin ich mir sicher!

Und selbst wenn es nur alter Wein in neuen Schläuchen sein wird. Auf dem Etikett werden wir „KI“ finden.

Viele Grüße
euer
Hagen

Die Wahre Geschichte wie ich Management-Coach wurde.

Die Wahre Geschichte wie ich Management-Coach wurde.

Ein Anruf von einem langjährigen Kunden: „Kennst du nicht jemanden der eine junge Dame coachen könnte…“ Dazu noch viele Details, die ich hier nicht nennen kann.
Mir ist sofort jemand eingefallen, aber ich wollte erstmal darüber nachdenken. Also dachte ich nach.
Ich rief meinen Bekannten an, der mittlerweile im Unruhestand angekommen, wollte erstmal einige Zeit nichts machen.
Also ich den Kunden angerufen: „Mein Bekannter will leider nicht. Aber ich könnte mir so was gut vorstellen!“ Er dachte darüber nach, und sprach es intern durch.

Man muss dazu vielleicht wissen, ich war zuvor nie Coach!
Aber Teamleiter, Manager, Vater, Wahlpapa, Wahlonkel, Vorstand eines Sportvereines, Trainer für IT, Moderator, Projektleiter… Also irgendwie auch ein Coach.

Knapp zwei Jahre später?

Meine erste Probandin, hat die Themen wie ein Schwamm aufgesaugt. Das Coaching nach rund 1,5 Jahren abgeschlossen. Mir wurde ein wundervolles Feedback gegeben.
Drei weitere zauberhafte junge Menschen darf ich gerade regelmäßig begleiten. Wir sehen uns ca. einmal im Monat für eins zwei Tage. Meist direkt am Arbeitsplatz, dort vor Ort.

Wir besprechen Situationen, wir üben Vorfälle, wir pauken Theorie und erfreuen uns beim scheitern und gelingen in der Praxis. Wir diskutieren Herausforderungen, schauen in die Zukunft. Ich fördere die Stärken und den Schwächen nehmen wir die Angst.

Themenfelder:
Präsentationstechniken, Zeitmanagement, Werkzeuge (Excel, Powerpoint, Project & Co.), Mitarbeiterführung, Projektleitung, Entspannung, Konfliktlösung…
Die Themen breit, wie das echte Leben/Berufsleben

Auch die aktuellen Teilnehmer geben mir (bisher) Feedback, das mir ein lächeln ins schon freundliche Gesicht zaubert!

Die schönste Aufgabe, die man sich vorstellen kann. Und dafür bekomme ich auch noch Geld.
Ein zauberhafter Traum. Ich danke dem Leben und den wundervollen Kunden!

 

Wie ich einer der besten Vertriebler geworden bin, die ich kenne?

Wie ich einer der besten Vertriebler geworden bin, die ich kenne?

Bevor ich meine Ader für den Verkauf entdeckt habe?
War ich schon ein Mensch, der gerne Kontakt zu all seiner Vergangenheit gehalten hat.
Klassentreffen, aller Schulen, wo was war, ging ich hin. Ehemalige Arbeitskollegen die ich mochte, wenn die Geburtstag hatten rief ich dort an. Wenn mich von einer ehemaligen Firma zum Tag der offenen Tür eingeladen wurde, freut ich mich mal wieder rein zu schauen. Als junger Erwachsener hielt ich Kurse an der VHS. Ich glaube, ich habe rund 1000 Menschen in meinem Leben was beigebracht. Naja manchmal habe ich dabei mehr gelernt, als die Teilnehmer. Die Vorbereitung kam zwar selten zu kurz, aber manchmal doch.
Bei Vereinen habe ich Bier gezapft, in der Schule war ich Elternbeirat und so kam, was wohl kommen musste…

Bei einem Freund in der Firma habe ich mal gearbeitet, und da machten wir uns einen echten Spaß daraus, einfach jeden Tag eine Firma im Telefonbuch zu suchen und dort mal „kalt“ anzurufen. Natürlich oft ohne Erfolg.

Wenn ich beim Bäcker war und es keine Schlange gab, redete ich mit der Verkäuferin übers frühe Aufstehen. Mittags beim Metzger einen Witz über veganer erzählt, aber auch nur, wenn nix los war. Wollte ja die Leute nicht von der Arbeit abhalten. Ich fuhr gerne auf Messen und redete dort mit den Verkäufern, für die ich kein möglicher Kunde war, nur wenn kein anderer wartete. Es gab dann oft das Angebot für eine kostenlose Wurst, für einen Kaffee oder ein Bier.
2012, ich mache mich selbständig. Ich kann IT, ich bin ein guter Berater, aber ich habe noch nie im Leben etwas verkauft!
Also her mit den Gelben Seiten und losging es. Und nach 40 Telefonaten am Tag, keiner hat mich beschimpft. Aber ich hatte auch keinen Termin. Nach einigen Tagen der erste Termin!

Ich habe in jedem Gespräch etwas anderes erzählt, viel zugehört und mit der Zeit gezielt qualifiziert, nachdem ich auch mal zu Interessenten gefahren war, die null ins Beuteschema passten. Auf Xing und Linkedin, habe ich jede Nachricht individuell verfasst, jede. Naja zeitweise hatte ich den einen genialen Ghostwriter, wir wollten ja wachsen… Da nutzte ich auch mal die Grauzonen.
Seit ich mit Turnschuhen Weltfirmen als Kunden gewonnen habe, und wegen meines „Bauernlook“ auch eine Absage einer großen Werbeagentur erhalten habe: „Renne ich herum wie ich mich wohlfühle!“ Und je wohler ich mich fühlte, desto mehr neue Kunden konnte ich gewinnen.

Einer meiner Höhepunkte war nicht mal der größte Auftrag, sondern das ein mittlerweile langjähriger Kunde einem befreundeten Unternehmer erzählte: „Der Hagen ist einer der besten Verkäufer, der würde sogar dem Papst ein Wasserbett verkaufen!“

Ja, ich hatte später zwei tolle Trainer. Echte Vertriebler, die das gelernt haben. Die mir sagten wir man noch besser ins „Closing“ kommt. Wie man Personen begeistert und auch manipuliert. Aber da ich immer Mehrwerte verkauft habe, konnte ich das immer mit dem besten Gewissen!

Heute, empfehlen mich die Kunden an andere befreundete Unternehmen. Heute werde ich eingeladen um Vorträge zu halten, gehe auf Konferenzen und rede dort vor 10 Nationen gleichzeitig.
Und dennoch erwische ich mich ab und zu und spreche mit Menschen, die noch nie von mir oder uns gehört haben…

Gestern bekam ich ein Lob von einem befreundeten Unternehmer: „Und du hast es sogar geschafft, deine Firma zu verkaufen – Respekt!“Hagen Vertrieb

Das mal über mich selbst.
Euer
Hagen