Mein Startup-Bericht: „Machen-machen-machen-machen-nachdenken-machen-machen-machen…!“

Mein Startup-Bericht:

„Machen-machen-machen-machen-nachdenken-machen-machen-machen…!“

Da Stand sie, die Idee!
Was habe ich recherchiert, geexcelt und gehirnt.
Gespräche mit Freunden, Beratern, Banken geführt.
Kredite geholt, angefangen!

Mir nicht genug Zeit genommen den richtigen Steuerberater zu finden.

Telefonieren, telefonieren, telefonieren, telefonieren, telefonieren, telefonieren, telefonieren!
Interessenten besuchen, Interessenten besuchen, Interessenten besuchen, Interessenten besuchen!
Partnerschaften aufbauen, Netzwerken, Netzwerken und nochmal Netzwerken.

Manchmal dachte ich wir sind ein Autohaus. Die Firmenwagen wurden auch immer mehr und immer schön beschriftet. Gesehen werden, das hatte ich von Adi gelernt. Schöne Erinnerung!

Es manchmal einfach laufen lassen, auch wenn es nicht gut lief. Das Prinzip Hoffnung.
Was hat es weh getan die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn ich mal wieder jemanden entlassen musste.

Meinen Partner konnte ich nicht ordentlich bezahlen, da gab es halt eine damals wertlose Beteiligung und wenig Gehalt! Genau so wenig wie meins…

Ich habe zweimal geweint, weil wir soooo knapp vor der Insolvenz waren.
Ich habe noch öfter gefeiert, da wir ungebremst gewachsen sind.
Unseren Dispo haben wir niemals gebraucht!

Was haben wir uns gefeiert, wenn es mal gut lief. Besser hätten wir uns mal gefragt, warum die Zahlen besser aussahen als wir erklären konnten.

Immer dann wenn wir so richtig in die Fresse bekommen haben? Dann haben wir auf einmal über Nacht alles richtig gemacht!

Wir waren eine Familie, ein Team. Jeder hat nach jedem geschaut. Keiner ging verloren.
Afterwork, Kino, Mittagspausen-Metzgerüberfall, Kerbbesuche, Grillen…

Unsere Strategiemeetings waren legendär, Essen, Trinken, Party!
Und? Umsetzbare Strategien!
Und einen der uns immer wieder in den kommenden Monaten nach deren Umsetzung gefragt hat.

Nach weniger als 10 Jahren dann der Exit!

Im Nachhinein würde ich es nicht mehr machen? Das kann ich gar nicht beantworten, natürlich würde ich es machen. Hat ja funktioniert.
Ich würde jedem davon abraten, niemanden abhalten. Aber anfeuern!

Meine Familie hat es ertragen, immer hinter mir gestanden. Alle haben es unterstützt. Mama mit ihrer Wohnung. Die Frau in der Verwaltung und mit verzichten, die Kinder mit helfen und verzichten. Die Schwester/Schwager mit Krediten. Peter mit Muskelkraft… Um nur einige zu nennen, es waren unzählige mehr, dafür nochmal Danke!

Den wichtigsten, den Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann ich auch nur danken. Für Vertrauen, Zuverlässigkeit, Energie…

Was bleibt sind Namen und viele Erinnerungen.

Ja und ich gebe es zu, bei mir auch Geld…

Liebe Grüße
Hagen

Nachruf Mario Ohoven

https://www.welt.de/wirtschaft/article219124818/Mittelstands-Praesident-Mario-Ohoven-stirbt-bei-Verkehrsunfall.html

Er besuchte uns ab und an beim Mittagessen.
Sagte einige gute Worte zur Eröffnung unserer Sitzung und entschwand dann in andere Termine.
Oder das unvergessliche „letzte Getränk“ mir ihm aber dazu mehr am Ende.
Er hat großes geleistet, und möge ihn Frieden seine Ruhe finden.

Mario Ohoven hat den BVMW, den Bundesverband mittelständische Wirtschaft geprägt. Groß gemacht und sich in der Politik Gehör verschafft.
Ja er konnte auch ein „schriller Vogel“ sein, gerade in Begleitung seiner Frau oder Tochter.
2001 wurde er mit dem „Oscar des deutschen Mittelstandes“ ausgezeichnet, und mit deutschen Mittelstandspreis „Kustos des mittelständischen Unternehmertums“ ausgezeichnet. Sein Lebenswerk wurde erst 2019 mit dem Mittelstandspreis der Medien geehrt.

Bildquelle: BVMW.de

Vor ich glaube 3 Jahren beim Jahresempfang, standen ich und Bea gerade am Getränkestand an, wo Mario Ohoven selbst Hand anlegte. Doch als wir just um 24:00 Uhr noch ein Getränk wollten, verschwand er einfach ohne ein Wort zu sagen. Wir lachten, das war selten, das Mario Ohoven keine Worte fand…

Nun nimmt er Abschied wie andere große Helden, sie James Dean oder Falco, bei einem tragischen Autounfall.
Mario Ohoven ist am Samstag, nach Presseverichten, mit seinem Bentley aus noch ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke gefahren.

R.I.P. Mario Ohoven

In der Kommission für Arbeit und Soziales werden wir seiner ein stilles Andenken allzeits leben!



Geschrieben, 2.11.2020 Hagen Wolfstetter

Warum man für ein (Strategie)meeting einen Moderator braucht.

Warum man für ein (Strategie)meeting einen Moderator braucht.

Einfach mal Beispiele aus selbst erlebtem:

Um den Chef einzubremsen: „Stopp, wir sind beim Brainstorming! Da darf alles gesagt werden.“
(Der Moderator: Sehr bestimmend, da gibt es keine Widerreden. Auch nicht vom Vorstand)

Damit es am Ende Ergebnisse gibt: „Lasst und mal eine Pause machen und es dann nochmal versuchen!“ (Sagt der Moderator kommend von einem jammernden, ins lachende Ton)

Um Kreativität zu nutzen: „Kommt lasst uns mal kurz draußen weiter machen!“
(schlägt der Moderator zwingend vor)

Damit Dinge strukturiert werden: „Lasst uns das mal zusammen auf Papierkarten bringen und dann bewerten!“ (fordert der Moderator)

Um Verantwortlichkeiten zu definieren: „Wer übernimmt diese Aufgabe, bis wann?“ (grinst der Moderator)

Wir haben es mit und ohne Moderator probiert. Mit war zwar immer teurer, aber am Ende kam halt auch was heraus. Heute moderiere ich selbst diverse Meetings, habe mir einiges von meinen Vorbildern abgeschaut 😊
Natürlich kann auch jemand aus der Gruppe einfach immer mal moderieren, aber mal ehrlich wer kann Thomas Gottschalk ersetzen in ihrem eigenen „Wetten Dass?“

Ungern moderiere ich, wenn ich mich auch fachlich einbringen will. Das birgt Konflikte…
Wie haltet ihr es damit?

Liebe Grüße und bis bald!

Nightrider – du bist immer noch bei uns!

Als ich mal einige Wochen einen Gipsfuss hatte:

Klingelte es Freitags Abends (so 1984) oder Samstag Nachmittag bei mir an der Tür!

Fozzy war da. „Kommst du mit?“ Und das machte er solange ich nicht fahren konnte!

Wir hatten bis kurz vor seinem Tod immer Kontakt.

Ich fand ihn einen super Typ, er mich (wohl) auch.

Und ich mache es manchmal wie er mir gesagt hat:

„Wenn du in den Himmel siehst spät in der Nacht,
dann denk an ihn, den Nightrider, „

Bruder, ich vermisse dich. Und dein Lächeln!
Vielleicht lerne ich wenigstens mal noch deine Frau kennen, ich Penner…

Jetzt fand ich dieses Bild, an meinem 30. Geburtstag entstanden. Wie gestern, nur war es vorgestern.

Danke für die geile Zeit Fozzybär.

Grüße in den Himmel!
Hagen

Wenn Facebook deine digitale Identität sperrt!

Gibt es ein Leben ohne Facebook?

Am 4. Juni fing es an. Ich bekam eine Email:

Blöd nur das ich weder meinen Account zurücksetzen wollte, noch mein Kennwort ändern.
Naja dann habe ich das gar nicht mehr beachtet. Ich war dann einige Tage eh nicht auf Facebook.
Und dann erstmal nie mehr!
Mein Account wurde „Sicherheitshalber gesperrt“ so schrieb mir Facebook.
Dann setzte ich halt mal aus.
Nach zwei Monaten war ich auf Entzug, uns folgte einem Hinweis auf der gesperrten Seite was man nun noch tun kann, um es zu entsperren.
Und tatsächlich ich hab denen sogar ein Bild von meinem Ausweis geschickt über einen Downloadlink auf deren Wünschdirwas-Seite. Ergebnis bis heute: NIX

Auf zwei E-Mails bekam ich die Antwort ich solle auf diesen link gehen.
Marc Zuckerberg konnte ich nicht anrufen, habe seine Nummer nicht.

Auf der Anmeldeseite kommt immer:

Und das nun seit Monaten.

Blöd wenn man auf den Account angewiesen ist, was ich zum Glück nicht mehr bin.
Als ich Firmenaccounts darüber verwaltet habe und noch Unternehmer war, wäre das schlecht gewesen.

Müsst ihr euch mal reinziehen! Ein anderer versucht erfolglos euer Facebook zu hacken!
Ergebnis: Euer Facebook ist für immer gesperrt!

Insgesamt war es mir relativ egal, bis mich eine Freundin kontaktierte und fragte warum ich sie auf Facebook „entfreundet“ hätte. Die dachte echt ich möge sie in echt auch nicht mehr. Nur weil es für sie so aussah als ob es mich in ihren Kontakten nicht mehr gibt! Und die Facebooksuche zeigt mich ja auch nicht mehr (mit dem Profil!), das sieht für andere aus als ob ich sie gesperrt hätte! Facebook nervt von daher schon, das diese Profile nicht wieder frei geschaltet werden.

Heute nutze ich Facebook über einen neuen Account, und dort die doppelte Authenifizierung.
Und die empfehle ich nicht nur auf Facebook.

Gruß
Euer
Hagen Wolfstetter

Hanne machs gut!

Ein Mininachruf:

Hanne Empfing mich Jahrzehnte mit den gleichen Sätzen.
Naja früher als Kind mit:

„Mogst du einen Mohrnkoop?“

Später und bis zuletzt mit:
„Du alter Witzbold!“
oder
„Och des is schööö das du immer an mich denkst!“
oder
„Hagen do haste den Schlüssel, hol dir im Keller ein Bier!“

Ich, und später als ich dann verheiratet war und so, auch meine Frau. Wir waren immer willkommen und gehörten dazu.

Mit 82 darf man gehen, und wir vermissen dich.
In unseren Herzen tragen wir dich weiter, bis auch unser Vorhang irgendwann fällt.

Vielen Dank liebe Hanne, machs gut. Ruhe in Frieden!

Norwegen ein Abenteuer ohne Ziel!

Was soll ich euch sagen. Auf den einzelnen Wunsch einer einzelnen Person, wird hier ein Bericht (vielleicht) über unsere Tour nach und durch einige Teile Norwegens reifen.

Ein schneller Anfang ist gemacht. Ob mehr folgt, schauen wir mal…

Um die Spannung zu erhalten estmal auch ohne richtige Reihenfolge (falls die jemals wird). Und statt den 1000 Bildern einfach nur weniger…

Barney (Hund), Hagen (Fahrer) Wohnmobil (Sunlive oder auch Peter Arbeitsloser 335 genannt), Anja (Beifahrer etc.)

An den blauen Punkten haben wir irgendwas mit der Kamera aufgenommen….

Bild unten: Wir sind gestartet und beschlossen irgendwo bei Hildesheim: „Wir suchen uns was schönes zum schlafen“ Also auf dem Navi geschaut wo gibt es einen See… Und dann landeten wir an einem Baggersee, die Polizei fuhr Kontrolle, wir durften bleiben. Frösche, Schwimmer, und am hinter uns liegenden See Party. Es war schön dort! Wildcampen in Deutschland.

Wie wir die Reise geplant haben?
Naja also ich habe Reiseberichte gelesen und mir in Google alle Punkte die mir gefallen habe markiert (Google Maps Favoriten). In einer WetterApp, habe ich zentrale Punkte davon gespeichert. Und dann ging es etwa so:
An einem Abreisetag (ca. alle 2 Tage) konnte ich weder morgends noch abends beim spühlen helfen. Ich verglich sozusagen die WetterApp mit Google Maps Favoriten.
Und so kam es, das wir (meist, fast immer) zumindest keinen Regen hatten!
Oft Sonne, 50% Frühstück im Freien, 50% Abendessen im Freien, und bestimmt 70% Mittagessen unter freiem Himmel.
Aber ja wir hatten auch schöne Lesezeiten im kuscheligen Wohnmobil, in unserem „Peter Arbeitsloser 355“.

zugegeben: Elmshorn liegt nicht in Norwegen. Da wollte ich noch einen meiner besten besuchen und dessen Lieben. „Und Gott erschuf in seinem Zorn – erst Pinneberg und dann Elmshorn“ Lecker Steaks da!
Da war ja auch noch die Übernachtung vor der Fähre! Lecker Fisch!
Kaum in Norwegen schon Wild Campen. Direkt am Nationalpark am Meer! Ein Traum…: Waldcampen auf dem Parkplatz des Nationalparks Agder Faervik
Zu Müde mal wieder zum Weiterfahren Tröndelag Trondheimsveien. Wären wir nur 1km weiter den Schotterweg hoch gefahren. Das sah ich erst am nächsten Morgen 🙂
Küsten fahren, wenn der Wetterbericht stimmt immer!

Bild oben: EasyParking, da gibt es Schilder. Da kostet der Tag ca. 6 Euro. Na gut, es war schön da. Also blieben wir zwei…

Bilder oben: Hatten wir schon mal einen See für uns alleine? Nein. Aber hier in Norwegen! 2 Tage mit „naggisch“ reinspringen. Der Hund war quasi immer drinnen. Aber mit Fell.
Diesn Platz fanden wir nur, da wir unser Mobil ersteinmal an einem „Wanderparkplatz parkten“ und dann? „Wanderten den Schotterweg entlang“. Und wir irgendwann beschlossen: „Den kann man auch bis zum „unserem Privatsee“ fahren! Und noch schlimmer, es kostet nix…

Da kann man super Lachs essen an den LaksFalls! Aber wir waren verwöhnt, der Wasserfall war einer von den Langeweilern (sorry Wasserfall wir sind verwöhnt)
Anmerkung: wir haben da zweimal gegessen! Das ist alles frisch gemacht und extrem lecker!
Bei Hin- und Rückreise!

Bild oben: Bei den Sieben Schwestern (die im Norden) gibt es einen schönen kleinen Campingplatz (rund 300 NOK pro Übernachtung) . Mit einem witzigen Hausherren.

Bild unten: Bei der Wanderung auf eine Schwester…

Eine Schwester (an einem der Tage)
Bild oben: Und noch eine Schwester (an einem anderen Tag)

Über sieben Brücken musst du gehen? Nein, aber zu den Sieben Schwestern im Norden geht es über dieses Teil hier oben!

Bild unten: Mal wieder beim Frühstück in der Nähe der Sieben Schwestern Schweins-Wale beobachten. Mehr als die Rückenflossen zu sehen war heute nicht drinnen…

Bild oben: Nationalpark Nummer keine Ahnung, war mit der schönste. Irgendwann witzelten wir in wunderschönen Regionen, die kein Nationalpark waren.

Bild unten: Nationalpark, dort standen wir fast zwei Tage auf dem Parkplatz und nahmen 3 oder 4 Hängebrücken, und das mit Hund.

Bild oben: Notstopp, ich war müde und da ist jede Gelegenheit super…
Bild oben: Geiranger, da unten stehen wir…

Bild oben: Merke; „Jedes Wasser ist nur wegen Barney, unserem Hund da!“

Bild oben: einfach mal unter Gletschern schlafen. Freie Natur, kein Mensch? Doch einer in zwei Tagen, und der machte an einem Gletschersee FKK!
So auch bild unten… Nur ohne FKK

Bild oben, August 2020… Irgendwo in Norwegen (und da hat es in zahlreichen Gebieten noch Schnee!)

Irgendwann sagte ich zu Anja „ich bin noch nie durch so einen langen Tunnel gefahren“. Sie sage mir, das bilde ich mir nur ein. In Österreich wären die Tunnel länger. Am Abend sage sie „Google sagt das war der längste Tunnel der Welt mit 24 Kilometern“

Bild oben: ohne Worte… dies Abfahrt hatte es in sich. Gut das man die Spiegel einklappen kann und keine Alternative hat.

Überall in Norwegen wird unser Hund von Schaafen angegriffen. Hat aber außer dem Hund allen Spaß gemacht! Und Barney hat es auch gut überwunden, der Hund…

bild oben: Letzte Mittagstation mit viel „chillen“ und Hundeschwimmen. Irgendwo im Minihafen von Agder Viddefjell

Bild oben Rückfahrt, das Wetter wird nach drei Wochen, in der App an jedem Standort in Norwegen, den wir noch sehen wollen „naja“, also heim…
Und verarsche, bei der Colorline. Trotz „Flexticket“ zahlen wir mehr als eh schon bezahlt. Nur weil wir einen Tag früher fahren!

Norwegen ist wie Österreich, Kanada, Kroatien zusammen. Nur größer und weniger Menschen. Das war unser Fazit zur Landschaft.



Norweger, cooler Humor. Und den Touristen niemals schlecht gelaunt.

In diesem Sinne! Man(n) braucht kein Ziel, Frau(en) auch, Diverse sowieso! „Leinen Los, wir legen ab!

Liebe Grüße euer

Hagen

Fazit: Wer keine Angst vor Mücken, Schnee, Kälte Sonne, Sommer, Einsamkeit und Menschen hat… Ab nach Norwegen!

Ein erfolgreiches Projekt ist wie eine reife Brombeere?

Ein erfolgreiches Projekt ist wie eine reife Brombeere?

Du kannst sehr gut planen, wann wer was macht. Aber dann hast du das Risiko vergessen, jemand hat die reife Frucht schon gegessen.

Du bist losgelaufen, aber das Gewitter hindert dich in den Wald zu gehen. Also wirst du zu spät kommen, aber das Risiko vom Blitz getroffen zu werden ist dir zu groß.

Du kannst die schwarze lecker Beere schon fast greifen, aber dein Arm ist nicht lang genug. Du musst dir erst noch einen Stock holen.

Du hast dich auf das Wetter verlassen, aber es war zu trocken. Die Frucht ist zu klein.

Die Frucht ist optimal, du kommst ganz leicht daran. Du nimmst diese und steckst sie in den Mund: „Pfui Teufel!“ da war gerade zuvor eine Wanze darauf.


Kommen wir zum Projekt, wie ich eine reife geniale Waldbrombeere esse.

Der Projektablauf:
a) ich schaue im Frühling wo sind Brombeersträucher (da es immer ein trockenes Jahr werden kann suche ich mir einen Strauch an einem Bachlauf oder einer Wasserader = KICK OFF

b) ich beobachte die Büsche dort alle paar Wochen = JOUR FIX; einmal die Woche

c) die Früchte werden rot = der JOUR FIX wird auf einmal pro Tag erhöht

d) die erste Frucht ist schwarz = Steering Committee muss entscheiden ob wir schon pflücken

e) Risikobewertung ob wir die Frucht sofort essen, oder besser erst abwaschen

f) Essen = Qualitätskontrolle

e) FREUEN (schmeckt) = Projekterfolg oder ÄRGERN (schmeckt nicht) Projekt gescheitert

Wie würdet ihr den Projektplan verändern? Was habe ich alles vergessen?

Viel Spaß wünscht, bei all euren Projekten
Hagen Wolfstetter

Wann macht ein externer „Interim IT-Manager“ Sinn?

Wann macht ein externer „Interim IT-Manager“ Sinn? Mal ganz ehrlich. Natürlich ist ein Festangestellter in aller Regel günstiger.
So aber warum gibt es dann „Interim IT-Manager“?

Na erstmal weil es manchmal einer schnellen Lösung bedarf. Der vorherige Stelleninhaber ist „geplatzt“, irgendwie halt schnell weg gewesen.

Der Externe kommt als der Aufräumer, als der „Böse“? Das kann großen Sinn machen. Er kennt noch keinen, hat keine Berührungsängste ist nicht betriebsblind. Kennt weder Lieblingslieferanten, noch „schlechte“ Mitarbeiter. Der Externe kann sich austoben und aufräumen.
Mal eben „schnell“ geht da auch nichts. Es dauert Wochen um wichtige Dinge zu ändern. Es dauert oft Monate um Projekte doch noch zum Erfolg zu führen.

Der Vorgänger war ja in der Regel auch nicht doof!

Ein gutes Ziel ist es den Externen zu holen, um z.B. intern jemanden aufzubauen. Oder halt um Monate zu überbrücken, bis der neue Wunschkandidat endlich anfangen kann. Auf so manchen guten Mitarbeiter muss man halt Monate warten.

Meine Gedanken dazu.

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter

Der Alte Mann und der Führerschein für Binnen und hohe See

„Für die jüngeren, hier vorne, lohnt sich der Binnen und See zusammen. Für dich nicht mehr!“ Das war die erste Unterrichtsstunde.
Sicherlich nicht ganz ernst gemeint…

Eigentlich hatte diese Episode in meinem Leben so angefangen:

Mein angehender Schwiegersohn sagte: „Ich mach meinen Bootsführerschein“. Und ich sagte: „Da mach ich mit!“

Im November 2019 hatten wir begonnen und schon 3 Wochen später den Binnen und die praktische für die See auch in der Tasche.
Gut bei der Praxis war ich so aufgeregt. Seither war ich der „Kreisfahrer“, aber bestanden…

Im März 2020 sollte die Prüfung für die Theorie „See“ sein. Doch dann kam Corona.

Ich bin dann im Mai, bei der ersten Prüfung nach Corona durchgefallen. Mir ist heute nicht bekannt warum. Es gibt keine Infos über Details!

Also nochmal 3 Wochen lernen. Dann endlich bestanden.
Der Spaß hat mich mit der Ehrenrunde knapp 600€ gekostet, und einige Tage lernen etc.

Im Kopf reifen nun Ideen, was ich mit diesem Führerschein so alles mal ausprobieren werde. Praxis Erfahrungen, werden auf hoher See sicherlich auch mit Gefahren verbunden sein. Ich werde versuchen diese beherrschbar zu machen. Aber sicherlich mal über den großen Ozean irgendwo „gurken“.

In diesem Sinne, lasst die Seele baumeln. Im Meer des Lebens!

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter