Mein(e) größter(n) Fehler als Unternehmer!

Mein größter Fehler als Unternehmer!Fehler Hagen

Über seine Fehler zu sprechen verlangt in der Tat Mut. Ich tue es.
Auch wenn ich lieber über die Erfolge berichte…

 

Es war das Jahr 2014.
Um meinen Partner an Bord zu holen, trafen wir uns mehrfach. Wir kannten uns ja schon aus der Vergangenheit. Ich legte die Zahlen offen, wir schauten in die Planung…

Holger kam an Deck! Und wenige Wochen später hatten wir den ersten gemeinsamen Monatsabschluss. Und „ZACK-PENG-BUMM“ voll in die Fresse!
Minusalarm im Cashflow, also viel weniger auf dem Konto als geplant!

Bei genauerer Betrachtung fanden wir heraus, ich hatte in der geliebten Exceltabelle den Umsatz sozusagen doppelt genommen. Es war mir nur nie aufgefallen, da ich zuvor nie „soviel“ Umsatz gemacht hatten, im Gegenteil am Anfang war ja auch öfter mal ein geplantes Minus, und Planungen ja immer vom Istzustand abweichen. Dazu kam, ich hatte mir viele Monate kein Gehalt bezahlt, um die Firma wachsen zu lassen.

Wir standen und schauten wie gelähmt auf den Bildschirm, ich hatte echtes Bauchweh.
Gedanken:
„Wenn muss man eigentlich zum Insolvenzrichter?“,
„Gehen wir mit der Firma auch privat finanziell den Bach hinunter?“

Was wir taten? Heinz Josef Baum holten wir als Berater an Bord! Endlich mal ein besseres Planungstool, endlich mal auch in diesem Bereich einen Profi holen.

Und wir machten schnell auch unsere Aufgabenteilung noch besser…

Im Nachhinein war es gut was da passiert war. Denn wir haben investiert! Ordentlich geplant hätten wir das nie, niemals, garantiert nicht gemacht!
Aber auch dieser Invest trug Früchte, das sehen wir heute.

Und für alle Jungunternehmer unter uns:
Bitte nicht nachmachen! Tut weh!

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter
Geschäftsführer
ValueCluster.net GmbH

 

Advertisements

Der 7. Tag und meine Geschichte

2011 auf einem Forum für Autoren auf Amazon…
Nika, Nika wollte was wissen. Hagen wollte was wissen.
Hagen antwortete Nika, Nika antwortete Hagen.

So ähnlich war es und da ich nicht wusste was daraus wird, hab ich es mir nicht genau aufgeschrieben oder gemerkt.
Irgendwann durfte ich ein Buch innerhalb von 2 Tagen „Betalesen“ da die Änderungen noch in das echte Buch sollten 🙂
Dann waren wir zusammen wie zwei alte Schulfreunde auf der Buchmesse in Frankfurt unterwegs.
Ein zweites Treffen in Berlin hat uns dieses Jahr ein „Date“ mit dem Zahnarzt versalzen.

Und heute hat mir:

Der 7. Tag im ZDF

den Abend versüßt 🙂

Danke Nika! Ein tolles Buch, ein toller Film und du bist ein toller Mensch!

Weiterhin frohes Schreiben.
Wünscht
Hagen

Als ich dieses Unternehmen gründete hatte ich eine Vision!

VC Rockt
Und nach über 5 Jahren scheinen wir angekommen.
VC ist etabliert? Der zweite Rekordmonat in Folge:
Rekord-Umsatz, Rekord-Rendite, Rekord-Team!

Aber zurück, als es begann…

Anno Domini, 2012. Das Jahr als VC startete.
Aber was nützt eine Vision, wenn man zum Arzt gehen muss…
Denn genau mit Gründung, bekam ich Bluthochdruck, später die Familie zeitweise Geldmangel.
Manchen Monat saß ich morgens am Frühstückstisch und weinte, in der Tat.
Dessen schämen, nein! Es war einfach so.
Aber irgendwo da draußen war der „Blue Ocean“!
Aufgeben war niemals eine Option, nicht beim Halbmarathon, nicht beim Ultra-Trialthlon.
Nur beim Bergsteigen auf unbekannten Wegen, zweimal. Wobei es jedes Jahr einen weitern Anlauf gibt, so gesehen doch nicht aufgegeben. Danke Mario B., mein Motivator und Tourguide!
Aber nicht bei meiner eigenen Firma. Niemals!

Was machte mich so sicher?
Meine Frau sagte: „Wir schaffen das!“
Mein Steuerberater sagte: „Bei Ihnen mach ich mir da keine Sorgen!“
Ich sagte mir: „Wenn ich das nicht schaffe, wer dann?“
Die Tage der Überzeugung überwiegten, aber es gab auch andere Tage – leider.
Am schlimmsten waren die Nächte.
-Wie überleben wir das (finanziell)?
-Wie schaffen wir die viele Arbeit?
(Also jeweils andere Nächte…)

Zum „Absacker“ nach getaner Arbeit, muss ich die Kollegen überreden. Die einen wollen heim, die anderen noch arbeiten. Die Menschen sind wie die Bäume, jeder ein anderes grün, aber jeder gut gewachsen.

Wie sagte Walter E., mein langjähriger treuer Begleiter immer, wenn wir mal wieder nur Zweiter waren (bei Angeboten)? „Mund abputzen und weiter geht’s!“ Jawohl Walter und so haben wir es gemacht. Danke, nicht nur dafür!

Scheiße geplant? Leider ja! Wenn man zu blöd ist in einem Excelsheet richtig zusammen zu addieren… Und das nicht nur einmal! Sorry Holger, ich bin nur froh wir haben es beim zweiten mal beide nicht gemerkt.
Und was machten wir? Krisenmeeting 2 Stunden: „Ab jetzt alles richtig machen!“
Ich an den Hörer, Kunden bespaßen und Termine machen. Das VC-Team und Holger bestehende Kunden glücklich machen.
Hilfe nahte, in Form von Heinz, früher mal mein Chef. Damals noch „Herr Baum“ für mich.
Holger und ich verdrehten die Augen, er drehte uns durch die „Planungsmangel“. Heute planen wir besser, haben sein Niveau aber bei weitem nicht erreicht. „Danke Heinz“ und Ruhe in Frieden!“
Ich schmunzele jeden Monat wenn wir die Zahlen nicht mehr gar so biegen müssen.

Was haben wir für Titel gesammelt: „Fleißigster Sales-Partner“, aber leider nicht der erfolgreichste. Das war so 2014. Danke Dieter K. und Harald R.! Ohne euch wären wir nie soweit gekommen. Freundschaft & Business, was will der Mensch mehr?

Wie sind wir soweit gekommen? Wir hatten gute Mitarbeiter, und die Besten bleiben!
Wir haben viele Fehler gemacht, denn wir haben viel getan.
Und, wir haben Kunden die zu uns halten. Die sich bedanken, die uns loben.
Einem A-Kunden, der Mitarbeiter bedrohte, zeigte ich die gelbe Karte persönlich.
Einem der immer schlecht gelaunt war, auch. Beide seit Jahren und immer noch Kunden.
Es gibt Firmen die zahlen jede Rechnung am gleichen Tag, andere halt auf Nachfrage.

Am Anfang hatten die meisten Kunden im Schnitt 25 Mitarbeiter.
Heute haben zahlreiche mehrere tausend Mitarbeiter, weltweit.

Zeitnot, unmögliche Termine? Ja einmal musste sogar ein Flieger mich persönlich aus Augsburg holen damit ich frisch geduscht und gut gelaunt auf unserem eigenen Sommerfest war.
Einmal, es war 2016 kam ich mit dem Flieger aus Vater-Tochter-Urlaub aus New York zurück. Aus dem Flieger, setzten mich meine Mädels direkt beim Kunden ab. Doch ein frisches Hemd und Katzenwäsche im Flieger inclusive.

Sonntags zum Kunden oder mal in der Woche 2000km gefahren um 10 Kunden zu sehen…

Dennoch ein Sprung in den See hier, ein Mittagessen in einer altehrwürdigen Stadt dort, oder mal alle Termine abgesagt, weil ein Freund gestorben ist. Ein Leben wie jedes andere.

Meine Mutter hilft uns immer wieder! Meine Schwester&Klaus ebenso, immer für uns eingesprungen.

„Otti“ Markus O. nicht zu vergessen, der mich ebenso (nur schon öfter) wie „Aule“ Johannes A., schon aus der IT-Scheiße geholt hat. Denn „ja“ wir hatten auch schon unlösbare Aufgaben, haben aber jede gelöst! (Mariella sagte früher schon „Magic-Hagen“ zu mir, ich habe halt die richtigen Freunde)
Und wenn es brennt: Peter, Pio und und und. Ich kann euch nicht allen danken, aber wenigstens euch noch genannt!

Diesen Monat haben wir das erste KfW Darlehen zurückbezahlt und ich kaufe mir seit der Gründung mein zweites Notebook! Den zweiten Rekordgewinn in Folge, auch den werden wir investieren.
Schon diese Woche fängt die Zukunft an!
Ein fertigstudierter: Nico und unser neuer Werkstudent: Steve!

Besonderen Dank an unseren Betriebshund „Cora“ und an die beste Frau der Welt:
„Prokuristin und Ehefrau“, aber vor allem Freundin Anja.

Alles wird Gut!
Euer
Hagen Wolfstetter

Warum ich auf Xing bin?

Warum ich auf Xing bin?XingWHY

Ein Freund lud mich einst zu „OPENBC“ ein, damals kostenfrei. Es gibt hier viele Jäger, aber insgesamt fühle ich mich nicht gejagt.

Die großen Vorteile von Xing? Wir finden hier Mitarbeiter (nicht über die Jobbörse).
Wir finden im Netzwerk Lösungen: Ob zu speziellen IT-Themen, zu Autobeschriftungen… Quasi zu ALLEM. Und das nicht über „Drückerkolonen“ sondern einfach durch die eigenen Kontakte oder eben in Gruppen.

Ich selbst war über 2 Jahre einer der aktiven Moderator vom: „Aschaffenburger Regionalforum“

Was es gebracht hat? Menschen kennen gelernt, und ja auch Geschäft dadurch entwickelt. Aber ganz ehrlich das Stand nie im Vordergrund, ist aber das normalste von der Welt.
Warum? Wo kaufen Menschen? Wo die Menschen wollen und am liebsten kaufen die bei jemanden den sie kennen und dem sie vertrauen!

Nein Xing bezahlt mir nix dafür, nur bevor gefragt wird. Im Gegenteil, wie zahlen für Xing…

In diesem Sinne, viele Grüße
Ihr
Hagen Wolfstetter

Berlin: 1. Sitzung der Kommission Arbeit und Soziales am 7. Juni 2017

Gedanken zu meiner 1. Sitzung der Kommission Arbeit und Soziales am 7. Juni 2017 in Berlin20120628_173219

Werde ich dort was für meine Krimis lernen? Ich hoffe nicht!
Was wird mich dort erwarten? Ich denke viele neue Gesichter und spannende Themen!
Warum ich da mit mache, ich hab doch eh so wenig Zeit? Weil ich WILL!

Schönster aller Nebeneffekte? Ich treffe mich endlich wieder mal mit Nika Lubitsch!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Euer
Hagen Wolfstetter

Mal was ganz anderes: Aktien?

Etwa vor 8 Wochen: Wir saßen gegen 23:00 Uhr beim Bier mit Kunden. Das Thema kam auf Aktien. Eine Meinung „Man müsste was mit Hörgeräten kaufen“, die Menschen werden immer Älter, die Walkmans und Discos haben zunehmend das Gehör kaputt gemacht.

Vor ca. 6 Wochen. Meine Tochter: „Man müsste was anlegen, vielleicht in die Richtung: Menschen werden doch immer Älter“.

Vor ca. 4 Wochen beim Dorfwirtschaftsforum wurde ein Fond vorgestellt. Dort enhalten die Aktie von http://www.sonova.com  … Da „die Menschen immer Älter und immer schlechter hören“

Ein Zufall oder kaufen, was glaubt ihr?

Achtung: Dies ist keine Anlageempfehlung! Einfach eine Sammlung was ich gehört habe…

Viele Grüße

Euer
Investment-Hagen, heute ohne Krimi