Gedanken August 2020…

Gedanken August 2020…

Anfang des Jahres ging es in China los… Den Rest kennt ihr.
Noch Ende März, Anfang April 2020 saß ich selbst in häuslicher Quarantäne.

Ich sitze im Garten. Es ist August 2020. Was war das bisher ein verrücktes Jahr.
In meinen 52 Lebensjahren habe ich so etwas nie erlebt, nicht annähernde!

Mittlerweile hat jede Firma Menschen die im Home-Office arbeiten, selbst dort wo man es nicht geglaubt hatte. Einige Luftfahrtgesellschaften und Autovermietungen sind verschwunden. Die Reiselust ist geschwunden, dank Videotechniknutzung auch weniger nötig.
In den USA haben wir eine Arbeitslosenquote von 20%, in Deutschland sind wir mit unseren 10% schon gefordert. Der Mindestlohn wurde reduziert.
Die verlängerte Werkbank China kämpft mit der größten Arbeitslosigkeit „ever“.

Die Immobilienpreise sind hierzulande am Purzeln, erste Familienträume zerstört. Die Raten waren in der Arbeitslosigkeit schon jetzt nicht zu schaffen. Der DAX nimmt erneut Anlauf die 8000er Marke endlich wieder zu halten.

Heizöl ist günstig wie lange nicht mehr, der Liter Super kostet 1,09 Euro.
Der Strompreis, macht auf den ersten Blick Freude. Liegt auf dem Niveau vom Jahr 1999.
Makaber wie es ist, das Rentensystem entlastet: „rund 40.000 mehr ältere Menschen sind gestorben als vorher gedacht“. Im Radio habe ich gehört: „Das Rentensystem etc. wurde dadurch die nächsten 20 Jahre um 10 Milliarden entlastet“. Welch Worte in diesem Zusammenhang.

Am Horizont zeichnet sich ein Boom ab, „Made in Germany“ ist wieder angesagt. Man produziert im Lande. Alte Industrien wurden nicht mehr alle hoch gefahren, neue Autobauer sind dabei durchzustarten, dort auch internationale. Der Mindestlohne wurde für 3 Jahre ausgesetzt, die meisten Feiertage für 2 Jahre auf ein Wochenende gelegt, Mietwagen, Luftfahrt, Hotels, Catering, Restaurants bis Ende 2021 von der MwSt. befreit.
Jedem Arbeitnehmer 5 Urlaubstage bis 2023 gestrichen. Die Gewerkschaften haben es verständnisvoll mit angezettelt.

Ich musste nur schmunzeln, als ich es las: „die Zahl der Schwangeren stieg in der Zeit von Corona in Deutschland um 44%“. Na wenigstens etwas sehr positives.

Der Himmel ist blauer, die Klimaziele scheinen nun erreichbar, wenn wir sorgsam damit umgehen.

Nichts ist mehr wir vor Corona.

Die Politik fing an sich wieder anderen wichtigen Themen zu widmen und schon sind wieder andere Schuld an allem, nicht Corona…

Nur Gedanken,
bleibt gesund!

Gruß

Hagen

Was verkaufe ich unseren Firmenkunden eigentlich? Teil 6: „Wir sind zum Beispiel für Firmen der Auditor“

Wir sind zum Beispiel für Firmen der Auditor.

Irgendwann am Morgen schlagen wir beim Kunden auf!

Holen unseren umfangreichen Fragenkatalog heraus und gehen den Kollegen dort so richtig auf die Nerven.

Schauen uns den IT-Raum an, das Rechenzentrum, den Router, die Switches, die Verkabelung.

Prüfen die Datensicherung, die Virenscanner.

Fragen nach Notfallplänen und Konzepten.

Prüfen die Dokumentation. Und schlagen Änderungen/Erweiterungen vor.

 

Wir heben jeden, aber auch jeden Stein hoch!

 

Am Ende, nach Stunden, Tagen (je nach Firmengröße und Standorten), schreiben wir einen Bericht.

Diesen stellen wir dann vor. Daraus werden dann in der Regel Maßnahmen abgeleitet.

 

Diese setzt dann der Kunde, sein Dienstleister oder gerne auch wir um.

Also nur diese, die der Kunde auch umsetzen mag.

 

Beispiel, wenn wir herausfinden ein Serverbetriebssystem ist veraltet, dann kommt das auf die Mängelliste.

Wird dann beschlossen, das soll sich ändern, dann wird es geändert.

 

Und warum holt man sich da Te-Mo? Na weil wir nicht betriebsblind sind und alles sagen, was halt gesagt werden muss.

Wir haben keine Angst vor dem Vorstand oder Geschäftsführer und schon gar nicht von der hausinternen IT.

 

Am Ende holen wir uns dann wirklich jedes Mal ein Lob und schreiben unsere Rechnung.

Fertig, wieder ein Audit abgeschlossen…

Bleibt gesund und munter!
Ihr/Euer
Hagen Wolfstetter

Eines der schönsten Business Projekte in meinem Leben neigt sich dem Ende…

2018 durfte ich das erste Mal in Budapest arbeiten.

Viele Flüge und etwa hundert Übernachtungen später kann ich eines sagen: „DANKE!“
Budapest People, ihr habt mich beeindruckt.
Ich war euch immer willkommen.
Meine Vorträge und Empfehlungen sind gerne angenommen worden.
Was will man mehr in seinem (berufs-)Leben.

Die Freiheitsstatur zu erklimmen, im Pusta-Restaurant zu essen, an der Donau zu schlendern,
welch ein Geschenk!
Im Hotel, gehörte ich irgendwann dazu…

Ich finde es beachtlich was ich in der Zeit mit jungen Führungskräften erarbeiten und bearbeiten durfte. Hier mal ein kleiner Auszug:

Projektmanagement Office 365
Projektplan Vorschlag
EU DSGVO
Präsentationstechniken
Konfliktmanagement
Protokolle Schreiben
Zugriffsrechte von Dateien in Teams
Stimmungen erkennen
Businessetikette und Knigge
Assistent to
Umgang mit Vorgesetzten
Wie bin ich ein Teamleiter
Projektleitung
Kommunikationstraining
Rollenspiele
(Work-) Life Balance Interventionen
Menschen in beruflicher Veränderung
Karriereberatung als Profession: Positionierung und Marketing
Rollenbewusstsein von Führungskräften
Führen von Einzelnen als Handwerk
Die Kraft des „Nutzbarmachens“ der eigenen Endlichkeit
Intervention „Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen und deren Lösungen“
Das Unterbrechen von Problemmustern
Interventionen mit Metaphern und Ritualen
GfK – Gewaltfreie Kommunikation
Aktives Zuhören
Fehlerkultur: Haltung, dass Fehler berechtigt sind und die Möglichkeit bieten zu lernen
Visionen und Ziele verwirklichen
Resilienz – Widerstandskräfte stärken
Weniger bringt mehr
Stärkenorientiertes Führen
Delegation als Führungsaufgabe
Man sieht sich im Leben meist (immer) zwei mal!
Netzwerken! Im Leben und im Netz. Deine Karriere musst du ständig pflegen, nicht dann wenn du es brauchst
CyberCrime
Excel
Powerpoint
Teams

 

Es war eine wundervolle Zeit! Und ich freue mich sehr auf das Finale in 14 Tagen.
Dann werde ich sagen: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!“

Gruß aus Ungarn

Hagen Wolfstetter

Auf den Spuren der Vorfahren: Die Mama vom Schellekarl im Hochwasser von Wörth 1920

Im Buch von Werner Trost „Wörth am Main – Chronik einer fränkischen Kleinstadt“ fanden meine Mutter und meine Schwester unsere Uroma: Luise Wolfstetter. Die Mama vom „Schellekarl“.
Da sind noch mehr Wolfstetters, und zahlreiche andere Familien dabei!

Das Bild gab es nur in S/W, ich habe es mittels KI mal ein wenig eingefärbt:

 

 

 

Und hier noch der Text dazu von Herrn Trost:

Und dann hier noch das Bild als S/W, so wie es im Buch ist:

 

 

 

 

Ich wünsche viel Spaß bei der bildhaften „Geschichte“.

Gruß
Hagen Wolfstetter