Die drei, vier… Phasen (m)eines Unternehmens.

Die drei, vier… Phasen (m)eines Unternehmens.

EINS
Am Anfang ist die Idee, die Vision, vielleicht der Plan.
Wie taufen wir das Ding? Die Firma wird angemeldet, es muss ein Logo her.
Alles kostet nur Geld, Zeit, viele Nerven, aber man fühlt sich frei als Unternehmer.
Kein Kunde hat bisher auf uns gewartet, dennoch finden wir gehör!
Die Banken und Geschäftspartner, Freunde: „Wir glauben an dich! Wenn du nicht, wer dann?“
Bis auf den Hausarzt: „Was hat sich in ihrem Leben geändert? Ihr Blutdruck ist plötzlich viel zu hoch.

ZWEI
Die ersten Jahre sind geprägt gewesen von: Telefonieren, telefonieren und Interessenten besuchen. Mit zunehmender Anzahl der Kunden, kommen erste Kolleginnen, Kollegen.
Die angenehme Freiheit als Unternehmer, man zahlt sie mit der einen oder anderen schlaflosen Nacht. Weil man mehr Steuern zahlt, als gedacht. Oder ein Netzwerktreiber eine komplette Kundeninstallation gefährdet.
Aber insgesamt der Trend ist erfreulich und verspricht viel. Es macht viel Freude!
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“

DREI
Die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen ist gewachsen, die Anzahl der Kunden ebenso. Die Anzahl der Belobigungen unserer Kunden hoch, die Reklamationen, landen weiter beim Unternehmer. Die Zeiten von Monaten mit einem negativen Ergebnis lange her. Man hat sich wohl dauerhaft etabliert.
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“
VIER
Der Meetingraum wird größer, man plant ein interaktives Flipchart. Die Räume sollen (mal wieder) erweitert werden. Diesmal nur ohne Umzug. Die erste Umsatz-Million steht erstmals unmittelbar vor der Tür.
Und es geht in einem Unternehmen irgendwann auch immer um den Nachfolger. Ob der eigene oder der von Kollegen. Einer unserer Kollegen will in 24 Monaten in Rente! Aber auch insgesamt, ich bin mit meinem 50. und meinem Titel Opa, ja auch in der Pflicht darüber irgendwann nachzudenken.
Lässt man die Jungend ran? Macht man einen Exit? Oder macht man es einfach aus Spaß und Freude am Job bis man umfällt?
Ich kenne einen sehr erfolgreichen Unternehmer, der will mit 70 noch arbeiten. Warum auch nicht, wenn es (meist) Spaß macht. Ich habe von erfolgreichen Unternehmern gehört, die haben mit 65 erst angefangen!
Aber jetzt lassen wir es erstmal laufen. Kolleginnen und Kollegen wissen was unsere Kunden brauchen und machen einen tollen Job!
Die eine oder andere Konferenz besuchen wir, schon entspannender als die Kaltakquise am Anfang!
Berlin, München, Basel, Miami, doch das ist oft angenehm!
Ich glaube diese Phase ist die Beste.
Bis auf den Hausarzt: Ihr Blutdruck ist viel zu hoch.“

FÜNF
Ich werde irgendwann berichten, oder mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin.
Mal gespannt, was der Hausarzt dann dazu sagt.

 

So genug mit dem Einblick in meine Erlebnisse und Gedanken als Unternehmer
Euer
Hagen

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Mein(e) größter(n) Fehler als Unternehmer!

Mein größter Fehler als Unternehmer!

Über seine Fehler zu sprechen verlangt in der Tat Mut. Ich tue es.
Auch wenn ich lieber über die Erfolge berichte…

Der größte Fehler, der kommt anders mal. Jetzt kommt erst einmal der erste grobe Fehler.
Der erste fatale Fehler bisher als Unternehmer überhaupt!

Da muss ich ein wenig ausholen.
Also vorab, ich kann rechnen, ich kann sehr gut mit Excel umgehen, und ja ich kenne das Prinzip der Mehrwert-/Vorsteuer. Du bekommst die Steuer die du an deine Lieferanten bezahlst zurück und dafür zahlst du die Mehrwertsteuer auf deine Lieferungen und Leistungen sozusagen.

Jetzt stellen wir uns vor, es ist 2012 und du hast gerade eine Firma gegründet, warst beim Notar und irgendwann ist endlich diese GmbH endlich eingetragen.
Doch es kommen nicht genügend Aufträge!
Du strampelst hier und kümmerst dich dort. Und jeden Monat sitzt du einmal brav an deiner Exceltabelle und trägst deinen Umsatz etc. ein, bringst deine sehr überschaubaren Belege zum Steuerberater, von dem du dann ca. 2 Monate später deine Auswertungen bekommst.

Du planst daher aktuell in einem Scheiß-Excel-Sheet die Zukunft einer ganzen Firma!
Was passiert, wenn du auf einmal endlich Umsatz machst, aber in deiner Planung vergisst die Mehrwertsteuer irgendwann zu bezahlen, also in dem Plan? Bitte überlegen…

Zur gleichen Zeit: Endlich Umsatz und endlich was zu tun!!!

Aber zurück zur Frage. Was passiert, also in Bezug auf die Exceltabelle?
NIX. Die doofe Tabelle ist sehr geduldig, die gibt kein Widerwort! Da fehlt das Zahlen der Mehrwertsteuer.
Ergo, du stehst verdammt gut da! Du kannst investieren, du hast es geschafft!
Die erste Kollegin kann kommen, endlich!
Und wie ein Schlag mit einer steinernen Hand bekommst du eins auf die Fresse! WUMMS!
Denn, eines nahen Tages ist dein Konto nahezu leergefegt, vom Finanzamt!

Also nicht du, sondern ich…
Nur weil ich zu blöd war das in diese Drecks-Tabelle einzutragen! Ja, so blöd war ich.
Auf einmal fehlten 14.000 Euro, wegen Blödheit oder Überarbeitung. Ist ja auch egal, aber die fehlten!
Was hab ich gemacht? Ja ich habe einfach geweint, einen Abend und einen Morgen, ich dachte das ist das Ende, nicht nur für die GmbH! Sorry aber so war es halt!
Und dann?
Meine Mutter sagt immer: „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!“
Also Ärmel hoch und heiter ging es weiter.

Im Nachhinein war es natürlich das Beste was VC hat passieren können. Denn wir haben investiert! Ordentlich geplant hätten wir das nie, niemals, garantiert nicht gemacht!
Aber der Invest trug Früchte, das sehen wir heute.

Und für alle Jungunternehmer unter uns:
Bitte nicht nachmachen! Tut weh!

Viele Grüße
Hagen Wolfstetter
Geschäftsführer
ValueCluster.net GmbH

Die Vergangenheit, das jetzt und was ist morgen?

Der erfolgreichtste Unternehmer den ich persönlich kenne? Muss ich mal kurz überlegen, nein eigenlich gar nicht: Sven Bauer

Die BMZ hat Sven zu einem internationalen Unternehmen entwickelt.

Früher sahen wir uns einmal die Woche beim Clubabend, heute ein paarmal im Jahr bei der einen oder anderen Party, oder wenn wir für BMZ arbeiten dürfen.

Ich habe zahlreiche Vorbild, Sven ist es auf die eine oder andere Art auch. Wie kann man (meist) so locker bleiben wenn man so viele Unternehmen führt? Wie kann man nochmal und nochmal ins Risiko gehen und Investieren?
Mir fällt es ja schon bei einem Unternehmen nicht immer leicht…

Naja eines will ich ihm noch nachmachen, im kleinen. Mit meinem Unternehmen mal noch das eine oder andere wirklich internationale Projekt machen.

Morgen?
Vielleicht trifft man sich dann täglich beim betreuten Wohnen, mit den ehemaligen Clubkollegen?

Wir werden sehen, jetzt arbeiten wir erstmal brav bis wir 70 sind… und feiern die Feste wie sie fallen.

Viele Grüße
Hagen

Der Preis des Unternehmers

Im Herbst habe ich mich hingesetzt und wollte mit einem neuen Buchprojekt anfangen.
Doch was passierte? Ich sitze im schönen entpannten Büro daheim und???
Die Gedanken wandern immer wieder zur Firma:
a) dies und das ist noch nicht erledigt?!
b) was ist in einigen Monaten, wenn Auftrag XYZ ausläuft?
c) und so weiter
Also nix mit Buchschreiben! Schade…

Zu wenig Zeit für Freunde, zu wenig für den Sport.
Manchmal höre ich meinen Lieben gar nicht zu, bin mit den Gedanken wo anders.

5 Jahre habe ich nun das Unternehmen aufgebaut. Zuerst alleine, nun mit immer mehr Mitstreitern.
Seit über 2 Jahren mit meinem Partner, endlich.

Nein, ich habe keine „bezahlten Feinde!“, wie ich einmal einen Unternehmer über seine Mitarbeiter reden hörte. Ich arbeite sehr gerne mit meinen Kolleginnen und Kollegen, ich glaub das merken die auch. Was jeder merkt ist meine Anspannung, wenn der Monatsabschluß kommt, die Sekunde der Wahrheit sozusagen.

Wir zahlen seit 5 Jahren immer die Gehälter pünktlich.
Unsere Firmenautos sind gut in Schuß, gerade habe ich einen neuen X3 bekommen, mit Standheizung.
Alleine ich fahre 40.000km im Jahr…

Es gibt Tage, da würde ich mich über einen Anruf freuen: „Ich möchte Ihr Unternehmen kaufen!“
Doch oft bin ich einfach nur stolz auf das, was wir schon erreicht haben. Und ich möchte es weiter wachsen sehen. Vielleicht mit einem Investor, dann könnten wir Deutschland oder gar andere Länder schneller bearbeiten. Oder wie bisher, aus eigener Kraft oder vielleicht doch mit jemanden Fusionieren?
Alle diese GedankBusiness Hagenen, es wird erstmal doch nix mit einem neuen Buch!

Ich wünsche euch eine gute Zeit und sage viele Grüße
Euer
Hagen Wolfstetter

Visitenkarten Rückseitenbedrucker für jeden Drucker – Business Card backside printing for every printer

Visitenkarten Rückseitenbedrucker - business card backside printing

Visitenkarten Rückseitenbedrucker – business card backside printing

Ich hatte mal gegoogelt ob es etwas gibt mit einem normalen Drucker vorhandene Visitenkarten zu bedrucken… Nix gefunden.

Also Daniel Düsentrieb kam dann halt zu Besuch in meinem Kopf:
ACHTUNG FÜR NACHMACHER: ICH ÜBERNEHME KEINE HAFTUNG! Vielleicht zerstört es Drucker!

a) A4-Folie genommen und die Größe einer Visitenkarte drauf gedruckt (Im Word aufheben)

b) Ausgeschnitten die Folie (also in der Mitte ein rechteckiges Loch)

c) hinten eine dünnere Folie auf das Loch geklebt

d) Vorne zwei schmale Streifen oben und unten aus der dünnen Folie draufkleben (da kann man die Visitenkarte dann einklinken)

c) Im Word einen schönen Spruch schreiben und drucken

FERTIG

Im Tintenpisser habe ich so schon einige Visitenkarten mit „Sprüchen“ bedruckt – auf der Rückseite.

Eine Visitenkarte ist DER Kommunikationspunkt beim VERKAUF.

Wahrscheins braucht das kein Mensch, aber der eine oder andere freute sich. Ich habe auf die Rückseite bekannte Personen aus dem Jahrgang dessen den ich besuchte gedruckt. Natürlich mitten drinnen der Name des Besuchten 

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I googled whether there is something to print with a standard printer on existing business-cards… Nothing found.

So Daniel jet came to visit me just in my head:
ATTENTION: I TAKE NO RESPONSIBILITY if you try that. May be it destroy your printer or so.

a) I took an A4-size transparency sheet and printed the size of a business card on it (saved in Word)

b) Cut out the transparency sheet (in the middle of a rectangular hole)

c) behind a thin foil glued part of the transparency

d) at the front, two narrow bands one at the top and at the bottom of the thin foil – glued. (since you can then engage the business card)

c) write something in Word in the stored document, where the hole is.

DONE

I have inked some business cards with special „slogans“ – on the back now. Looks great.

A business card is THE point of communication for SALE.

May be no one needs that, but one or the other was glad to see that.

I’ve put the year of birth and the name of some well known stars on the backside. Of course I put the name of the one I visited as part of the names 

Was hat Nheo.de mit Steve Wozniak zu tun? – What does have Nheo.de to do with Steve Wozniak

Ein Annäherungsversuch in meinem Kopf:

Nheo.de ist für mich ein genial Erfindung. Warum? Es ist einfach so einfach. Auf die Idee hätte jeder kommen können. Aber umgesetzt hatte es keiner – oder keiner den ich kenne. Ich bin mir sicher Nheo.de wird wieder vom Markt verschwinden. Entweder kaufen die Telefongesellschaften deren Gebührenmodellzerstörer oder deren Rechtsanwälte klagen Nheo.de in Grund und Boden.

Früher gab es etwas ähnliches: Der Tüftler „Wizard of Woz“ hatte mit seiner “Blue Box” die Phreaking-Methode für jeden bezahlbar und möglich gemacht – Kostenlose Telefonate für ALLE!
The Woz war nichts anderer als Steve Wozniak. Ohne den es sicherlich nie einen Apple Computer gegeben hätte!

Aber zurück zu Nheo.de, so wie damals die Telefongesellschaften die Technik erneuert haben und die Blue Box nicht mehr funktionierte, so werden Erfindungen wie Nheo.de verschwinden. Aber in der kurzen Zeit verändern sie die Welt! Eine geniale Erfindung hat immer Nachwirkungen, für die ganze Menschheit. Oft im positiven.

Im diesem Sinne, lang Lebe der Nheo 🙂

Euer
Hagen Wolfstetter

P.S.: Nein ich habe weder Anteile, noch kenne ich irgend jemand bei Nheo!

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I do just mix them within my brain:

Nheo.de for me is a brilliant invention. Why? It’s just that simple.
The idea could have been from any of us. But no one had put it into reality – or none that I know. I’m sure Nheo.de will disappear from the market. Either one buy them for example the phone companies or their lawyers complain Nheo.de till destroyed.
There used to be something like: The inventor „Wizard of Woz“ who had invented the „Blue Box“ which used the phreaking-method and made it for each affordable: Free phone calls to EVERYBODY!
The Woz was nothing other than Steve Wozniak. Without him certainly would have never been an Apple computer!

But back to Nheo.de. The telephone companies hat to renew the technology and the blue box was not working any more, so Nheo.de will disappear. But in this short time they change the world! A brilliant invention always has repercussions, for all mankind. Often in a nice way.

In this sense, long Live Nheo J

your
Hagen Wolfstetter

PS: No, I do not have shares, nor do I know anyone at Nheo.de! 🙂

Hannover – Germany – Cebit

(deutsch diesmal unten / German this time page down)

The last 2 days I have been to the Cebit down Hannover.
It was mostley crowded and a lot of inovation in the air.
-Robots who yould cater to your needs.
-WLAN devices for your plants at home (telling you about when you should give water again at your Cellphone)
-endless boots from ERP software companies
-lot from Asia to see. Nive stuff! Way too much accessoires for the iPhone than anybody in the world could buy.
-Android is everywhere
-Lot of good services out the cloud

When I went to the Bundesdruckerei I was surprised:
„Hagen?!“ A guy I have not seen for a long time was introducing me to his collegues.
„This is the well kown crime writer: Hagen Wolfstetter. Known from TV, radio and Newspaper…“

On another boot that same day:
„I read your crime book and I loved it! When is the next one ready?“

I was smiling and taking that with me…

In the Afternoon we went out for Dinner with some cool gus from the US.
The inventors of the „Booggie Board“. It’s a writing device which should replace paper.
Well it is very cool to use. While I do not believe it’ll save any paper!

Have a nice weekend
Hagen

_
Die letzten 2 Tagen war ich auf der Cebit Hannover.
Es war meistens sehr gut besucht und viele Innovation lagen in der Luft.
-Roboter, die auf deine Bedürfnisse eingehen.  (z.B. Aufräumen)
-WLAN-Geräte für die Pflanzen zu Hause (auf dem Handy wird gezeigt wenn wieder Wasser fällig ist)
-Endlos-Stände diverser ERP-Software-Unternehmen
-Jede Menge aus Asien war zu sehen. Tolle Sachen dabei!
-Viel zu viel Zubehör für das iPhone, das kann die Welt gar nicht alles kaufen!
-Android-ist überall
-Viele gute Dienste aus der Cloud

Als ich an die Bundesdruckerei ging war ich überrascht:
„Hagen?“ Ein Kerl, den ich schon lange Zeit nicht gesehen haben, hatte mich angekündigt bei seinen Kollegen.
„Dies ist  der Krimiautor: Hagen Wolfstetter Bekannt aus TV, Radio und Zeitung …“.

Auf einem anderen Stand noch am selben Tag: „Ich habe Ihren Krimi gelesen und ich liebte es! Wann kommt der Nächste?“
Ich lächelte und nahm dass mit mir …

Nach der Cebit gingen wir zum Abendessen mit coolen Typen aus USA.
Die Erfinder der „Booggie Board“. Es ist ein Schreibgerät, das Papier ersetzen soll. Nun, es ist sehr cool zu bedienen. Aber ich glaube nicht, das es Papier sparen wird! Aber es macht Spaß, das Ding.
Habt ein schönes Wochenende
Hagen