Wie schreibe ich einen Krimi oder: Viele „Die“, aber eigentlich ist es einfach nur Projektmanagement!

Wie schreibe ich einen Krimi oder:
Viele Die, aber eigentlich ist es einfach nur Projektmanagement!

Ich werde öfter gefragt, wie man über Monate, manchmal Jahre an einem Kriminalroman schreiben kann. Nun habe ich es einmal versucht in 15 Punkte zu bringen. Am Ende parallelen zum Projektmanagement gefunden.

  1. Die Geschichte im Kopf.
  2. Die Personen in einer Tabelle, Geburtsdatum, Altertabelle, Haarfarbe, Verwandte, Freunde, Adresse, Besonderheiten, Vorlieben…
  3. Suche nach Personen=Bildern im Internet die zu meinem „Bild“ der Protagonisten passen.
  4. Die Gliederung und wichtige Ankerpunkte entstehen in einer Tabelle. (und entwickelt sich weiter)
  5. Die Geschichte beginnt, irgendwo in einem Kapitel das mir gerade gefällt.
  6. Die Recherche nach Details, Straßen, Begebenheiten, Abläufen. (Ständig und immer wieder)
  7. Schreiben, schreiben, schreiben.
  8. Wenn der Entwurf fertig ist = ausdrucken und lesen.
  9. Korrektur die 1. (Natürlich ändere ich nur was ich will)
  10. Ausdruck an Hobbylektorin.
  11. Korrektur die 2. (Natürlich ändere ich nur was ich will)
  12. Vom Computer laut vorlesen lassen und dabei = Korrektur die 3.
  13. Erneut zur Hobbylektorin und zu wenigen freiwilligen Testlesern.
  14. Korrektur die 4. (Natürlich ändere ich nur was ich will)
  15. Fertig!

In Projekten bei unseren Kunden ist es ganz ähnlich.

  1. Der Kunde hat einen Bedarf (z.B. eine neue ERP Software)
  2. Ein Pflichten-/Lastenheft entsteht
  3. Verantwortliche werden festgelegt.
  4. Der Projektplan wird entworfen und immer wieder verfeinert.
  5. Projektteilschritte werden evtl. angegangen, sobald verabschiedet.
  6. Die Suche nach Software, Hardware etc. beginnt.
  7. Meetings, Lieferantenbesuche werden durchgeführt und protokolliert.
  8. Die Vor-Entscheidung für 2 bis 3 ERPs wird getroffen.
  9. Der ERP Hersteller bringt sich im Detail ein, der Kunde auch J
  10. Angebote liegen vor.
  11. Angebote werden bewertet und eine Entscheidung getroffen.
  12. Auftrag an ERP Hersteller erteilt.
  13. Workshop mit ERP Hersteller.
  14. Projektplan verfeinern und Projekt läuft.
  15. GO LIVE…

Zugegeben, das Projekt beim Kunden ist doch komplexer und ich habe es in die 15 Punkte gezwängt. Dennoch die Parallelen zwischen einem Projekt und einem Buch sind definitiv da!

Euer

Hagen Wolfstetter15

Das Papierbuch – Und Randale

Das Papierbuch – Und Randale

Erstmal zum Papierbuch. Die in den letzten Tagen immer häufigergestellte Frage ist wirklich:
„Gibt es deinen neuen Krimi auch als Papierbuch?“
Hiermit gelobe ich, es wird „Bikerzucht“ kurzfristig nach der 6. Rezi auf Amazon geben.
Warum? Ich habe es nicht so eilig, möchte die Chance haben noch was zu verändern, die Nationalbibliothek bekommt dann auch wieder 2 Exemplare…

Gestern war ich wirklich traurig. Ich parke alle 14 Tage unseren Werbeanhänger an einer anderen Stelle, meistens am Wochenende, mein Business-Angel sagte mal: Anhänger„Deine Zeit kostet ja nichts…“
Nun an dem Anhänger hatten wir einen Visitenkartenspender montiert. Nicht ganz billig die Teile.
Und nun sah ich gestern: IRGENDWELCHE IDIOTEN HABEN DEN KAPUTT GEMACHT!
Sehr schade, meine Kollegen und ich strampeln uns ab. Unsere Kunden vertrauen uns ihr gutes Geld an. Und dann müssen wir Ersatz für solche Dinge kaufen. Schade!
„Aber Mund abgeputz und weiter geht es!“

Eine gute Woche!

Euer
Hagen Wolfstetter

Bergisches Land, Wirtschaftsforum, Dorf

Bergisches Land, Wirtschaftsforum, Dorf
Gestern auf dem Dorf-Wirtschaftsforum ein hoch interessanter Vortrag zum Thema Geldwertentwicklung. Wow eigentlich kann kein Land seine Banken wirklich retten, wenn da mal wieder was passiert. Ob Staatsanleihen oder das Sparkonto, durch die niedrigen oder Minuszinsen beides ein Wertverfall geworden. Ja, wenn man den Bärenmarkt (der ständige Verlust im Aktienmarkt) nicht wäre, dann sind Aktien die Wahl der Stunde.
Ich denke weiterhin, am besten wenn man was hat es gut verteilen.
Sachwerte, Aktien, Kopfkissen…
Danke Dieter, war ein schöner Abend!

Gestern früh Office Support, gestern Mittag dann im Bergischen Land. Tolle Gegend! Viel Gegend!
Und die schöne Autobahn… Mal gespannt wann die Brücken absacken.
Beim Interessenten, zwei Prokuristen und einen IT-Leiter begeistert.
Bald spart diese Firma Geld, lagert den Dokumentendruck aus, über uns!
Und nach und nach wird dann nach und nach auf elektronisch umgestellt.
Das spart dem Sender und dem Empfänger.

In diesem Sinne einen guten Endspurt in ein schönes Wochenende!

Euer

Hagen Wolfstetter

24

24

Endzeit der Sommerzeit? In Europa und Seckmauern.

Endzeit der Sommerzeit?

Unendliche Zeiten, wir schreiben das Jahr 2015. Und endlich soll die Volksverdummung der Sommer- und Winterzeit ein Ende finden. Siehe z.B. GDN.
Obwohl Zeitumstellungen ja etwas tolles sind. Ich kenne Menschen, die drehen die Uhr 10 Minuten vor, denn dann können diese sich 10 Minuten länger Zeit lassen. Oder Arnold Schwarzenegger, der drehte die Uhr zum Guvernator und wieder zurück zum Terminator.
Warten wir es ab. Generationen von Menschen nicht mehr zu verarschen und so ihnen so lange etwas vorrechnen, das keiner versteht, bis sie es glauben.
Und das soll jetzt wirklich ein Ende finden?! Ein Traum.

Und auf der Arbeit?
Unser aktueller Schülerpraktikant hängt uns Alle ab. Einmal in Excel 5 Minuten Pivottabellen gezeigt…
Und schon pivotiert der eigenständig! Wirklich selten so was.
In der Mittagspause waren wir gestern mit der ganzen Firma, zumindest mit den Menschen die im Büro waren im Waldhaus-Seckmauern. Ich kann euch sagen: Kochkäs-Schnitzel, ein Traum!
Die Firmenoma war auch dabei.

In diesem Sinne einen schönen Tag!

24

24

Euer

Hagen Wolfstetter

Gedenken & Büro

Gedenken.

Ich war frühzeitig da. In die Kirche bin ich nicht mitgegangen. Erst ein wenig auf und ab, in Gedanken versunken. Ein Blick vom Friedhof Richtung Kirche, ein herrliches Tal. Strahlend blauer Himmel.
Eine kleine Gruppe von Männern, ich stelle mich dazu. Kenne keinen. Aber wir kennen Alle den Verstorbenen und stehen damit unter Freunden. Gute Gespräche.
Dann gehe ich in die Halle, voller Blumen und Kränze. Nehme mir ein Sterbebildchen, lese die Sprüche und sehe das Bild. Aber eigentlich ist er wie er leibt und lebt in meinem Kopf vor mir.
Abschied.
Vor dem Sarg mit Blumenduft, ein letztes Ritual.
Den Rest der Zeremonie schaue ich gedankenverloren zu.

Büro.

Im Geschäft zeigt sich immer wieder, dass Privatkunden auch in Firmen arbeiten J.
Ein Privatkunde, bei dem wir zum Festpreis 8 x mehr Zeit investiert haben wie geplant hat uns in der Familie weiter empfohlen. Nun dürfen wir privat für den Geschäftsführer eines größeren Unternehmens arbeiten. Was wird als nächstes passieren?
Ich werde in einigen Wochen oder Monaten berichten.
Ohne Hellseher zu sein, ich kann es vorhersagen!

Allen einen schönen Sonnentag.

Euer
Hagen Wolfstetter

24

24

Abschied nehmen.

Abschied nehmen.

Mittlerweilen, bin ich 47 Jahre auf diesem Planet.
Heute Mittag gehe ich auf Beerdigung, ein Freund und Unternehmer, ich glaube 25 Jahre älter, ist vor kurzem gegangen. Nach langer, schwerer Krankheit.
Er hat mir vor glaube ich 20 Jahren erzählt, er dürfe sich nicht beschweren, wenn er einmal krank würde. Er habe sein Leben gelebt!
Er war ein fleißiger Dickkopf, ich glaube den Dickkopf braucht man auch um zu bestehen, als Unternehmer, als Familienvater und als Egoist, der wir alle auch sein müssen.
Meine Gedanken sind die Tage bei ihm und seiner Familie, auch bei seinen Freunden.
WV, Ruhe in Frieden, möge die Sonne scheinen wo du nun bist.

Auf dem Friedhof, es wird für mich eine Art der Meditation. Wie die letzten Besuche bei Beerdigungen. Zeigt es mir die Vergänglichkeit und das keiner seinen letzten Tag kennt. Keiner!

In diesem Sinne

Euer

Hagen Wolfstetter

kreuz

Wenn die Sonne finster ist! Und wenn die Sonne aufgeht!

Wenn die Sonne finster ist! Und wenn die Sonne aufgeht!

Getrieben durch die „Blackout-Überlegungen“ vor, bei oder nach der Sonnenfinsternis, aber auch durch die Vermutungen zu massiven Sonnenstürmen, kamen mir auf meinen mehreren tausend Kilometern im Auto einige Gedanken. Wie wäre es, wenn heute kein Handy mehr ginge, kein Telefon. Der PC sich nicht mehr einschalten lässt? Der Tesla in der Garage bleiben muss? Der Akkuschrauber wieder durch einen Schraubendreher ersetzt wird? Das Navi von der guten alten Landkarte abgelöst wird? Wie würde es den Menschen gehen? Denen, die bei Google oder Amazon arbeiten, oder allen, die in der IT wirkten? Stempelkarten, Fahrkarten auf Papier? Würde dies alles wieder kommen, wenn der Strom ausbliebe? Nur Gedanken, es wird nicht so kommen…

Zugferd wird von unseren Interessenten immer häufiger hinterfragt. Da habe ich mich mal tiefer eingegraben.

Es passiert jetzt immer öfter, dass Kunden unsere Firma einfach VC nennen. ValueCluster.net GmbH ist ja auch ein Zungenbrecher. Wir werden diese Erfahrungen mitnehmen auf unserer Reise!

Was nun täglich oder mindestens wöchentlich seit einiger Zeit passiert:
Neue Kunden melden sich bei uns! Haben von uns gutes gehört!
Möchten einen Besuch oder gleich ein Angebot. Wir haben es geschafft!
Zufriedene Kunden empfehlen uns an andere!

Euer

Hagen Wolfstetter