Visit a reading of Mrs. Mechtild Borrmann – Besuch einer Lesung von Frau Mechtild Borrmann

Besuch einer Lesung                                   (english please page down)

Mechtild Borrmann Lesung - reading

Mechtild Borrmann Lesung - reading

Es ist kurz nach 19:00 Uhr. Oben in der VIP-Lounge brennt Licht. Man sieht schon einige Menschen dort oben. Die Stühle stehen wie bei jeder Schulveranstaltung in reih und Glied.
Beim Einlass werde ich als der Schreiber von „Landzucht“ von der Kassiererin erkannt.
»Haben wir schon ein Leseexemplar von Ihnen?« Ich verspreche bei Gelegenheit eines vorbei zu bringen. Vielleicht halte ich ja dann auch bei dieser Bücherei eine Lesung?

Die 7 € Eintritt beinhalten „ein Glas Wein oder ein alkoholfreies Getränk“. Ich stelle mich bei der Frau rechts an der langen Theke an. Als ich an der Reihe bin und nach einem „Roten“ frage, werde ich freundlich an den Mann links an der Theke verwiesen. Freundlich werde ich empfangen: »Ich bin ein Roter und zuständig für den Roten.«
Ich erfahre noch, es ist ein guter Wein aus Frankreich. – Recht hat er lecker.

Hier im Publikum hat es deutlichen Frauenüberschuss, ich setzte mich zu einer Bekannten. Erkundigungen über mein nächstes Buch beantworte ich liebend gerne. Dann tauschen wir uns über die Entwicklung unserer Kinder aus. Es ist immer wieder gut zu erfahren, am Ende ist es überall ähnlich. Es läuft gut, bleibt aber spannend wie ein guter Krimi.

Dort vorne unterhält sich Mechtild Borrmann mit einer Lehrerin. Auf dem Pressefoto sah die ganz anders aus. Irgendwie älter, auf jeden Fall mit kürzeren Haaren.

Der Literaturprofi „Dr. Heinz Linduschka“ hält die Begrüßungsansprache. Für meinen Geschmack zu literarisch und zu führend. Er lässt jetzt schon kaum Spielraum, sich eine eigene Meinung zu bilden. Am Ende hat er recht, aber muss man soviel vorwegnehmen?

Mechtild Borrmann legt ohne eigene Begrüßung los, was sich gut macht. Wurde ja bereits vieles erzählt von dem Moderator. Sie sitzt da in Ihrer Jeans, wirkt etwas abgekämpft aber froh. Im Verlauf der Lesung blüht Frau Borrmann auf. Textpassagen mit von Ihr moderierten Überleitungen nehmen uns mit in das Jahr 1939 bis 1950 und in die Zeit ab 1997.

Eine fesselnde Geschichte. Gemischt mit unserer deutschen dunklen Vergangenheit und den Tücken der Geister, der Geister die wenn man sie einmal gerufen, nie mehr verschwinden. – Nicht aufzuhalten.
Die Übergänge sind mir zu viel „Wetterliteratur“, auch wenn es ein anderer sehr lobt und die Menge zustimmend zuhört. Aber die Geschichte an sich ist gewaltig und fesselnd!

Dann Pause: Nachschub für die Freunde des Weines. – Wasser wird kaum nachgetankt.
Einige Bücher werden verkauft und signiert. Wenige haben eines oder mehrere der Borrmann-Bücher dabei und werden signiert.

Die tolle Geschichte geht weiter!

Die Fragerunde wird nun auch von „Dr. Heinz Linduschka“ dominiert, vielleicht sollte er mal eine Lesung halten. Dann darf er alle Fragen beantworten.
Frau Borrmann antwortet geduldig, wehr überlegt und mit sehr verhaltener Euphorie. Sie erzählt: »Bis vor Kurzem hatte, ich noch einen 20-Stunden-Job, erst jetzt kann ich davon leben …«

Danke Frau Borrmann! Danke auch an Herrn Linduschka* und alle anderen die den Abend ermöglichst haben.

(*es ist nicht so kritisch gemeint, wie es sich liest, aber anders würde es die Kulisse auch nicht richtig beschreiben – sorry)

Visit a reading

It is shortly after 19:00 clock. Upstairs in the VIP lounge the light is on.
I can already see some people up there. The chairs are like any school event limb in a row.
As  admitted, I am recognized as the writer of „Landzucht“ from the cashier. „Do we have a reading copy of your book?“
I promise to pass one by opportunity. I think – Maybe this results in my own reading at this library?
The 7 € entry includes „a glass of wine or a soft drink.“ I stand with the woman on the right side of a long bar. When I it is my turn and ask for an „red“, I am referred to the friendly man on the left side of the bar. I am received friendly, „I am a Red and responsible for the Reds.“ Now I do know it’s a good wine from France. – He is good tasting.
Here in the audience, it has significant surplus of women, I sat down to a female friend. Inquiries about my next book – I love to answer.
Then we exchange information about the development of our children. It is always good to know: in the end it is the same everywhere. Things are going well, but remains as exciting as a good thriller.

There at front Mechtild Borrmann talks with a teacher.
At the press the picture was quite different. Somehow, older, and in any case with shorter hair.

The professional literature, „Dr. Heinz Linduschka“ holds the welcoming speach. For my taste somehow too ‚literary‘ for a introduction. We now have too little flexibility to form our own opinion.
At the end he was right, but you have to anticipate so much in advance?

Mechtild Borrmann gets going without her own greeting, which was good. Already much has been told by the moderator.
She sits there, looks a bit exhausted but happy in her jeans.
During the reading Mrs. Borrmann is getting nice power. Moderating between the Passages she handles the transitions very well and  takes us to the years between 1939 and 1950, and into the period since 1997.
A captivating story. Mixed with our dark German past and the intricacies of the spirits, the spirits when they are called, never disappear again. – Not to stop any more.
Some transitions are too much „weather literature,“ even though it praised again from the moderatur and the crowd listened to him approvingly.

The story itself is powerful and captivating!

Then a break: some more for the friends of the wine. – Water is rarely refilled.
Some books are sold and signed. A few have one or more of the Borrmann-books here to be signed.

The Story continues and is great!

The question and answer session is now on „Dr. Heinz Linduschka „dominated again, perhaps he should hold a reading himself.
Then he can answer all questions.
Mrs. Borrmann answered patiently, thoughtfully and she keeps a very low profile.
She said: „Up until now I have had still  a 20-hour job, only from now on I can live on writing …“

Thank you Mrs. Borrmann! Thanks also to Mr. Linduschka * and all the others who made this evening happen.

(* It is not meant to be as critical as it reads, but otherwise it would describe the scenery not quite right – sorry)

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